[Rezension]
12 (Das zweite Buch
der Mitternacht)

März 21, 2021


Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!*

‼️ Achtung, Fortsetzung: Kann Spoiler zum Vorgänger enthalten ‼️

Infos zum Buch / Werbung!

Rose Snow - 12 (Das zweite Buch der Mitternacht)

Genre: Romantasy
Reihe/Band: Band 2
Schlüpftag: 19. Mai 2020
Verlag: Ravensburger Buchverlag
Seitenanzahl: 480 Seiten
Ebook: 12,99 € ; Print: 17,99
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Rezension zu Band 1.



Inhalt:

Harper Bennet hat ihr Herz im Traum verloren – an Cajus, der sie auf wundervolle Weise verrückt macht und dessen Familie über Noctaris herrscht.
In der verführerischen Traumstadt pulsieren Geheimnisse und Sehnsüchte an jeder Straßenecke, doch ein Schatten hat sich über die dunklen Gassen gelegt:
Eine Gruppe fanatischer Rebellen verfolgt nach wie vor das Ziel, Cajus’ Familie zu stürzen und die Macht über die Träumenden an sich zu reißen.
Allen voran offenbar Harpers Ex-Freund Phoenix, der eine gefährliche Kraft auf ihre Gedanken auszuüben scheint …

Meinung:

Ich wusste nicht mehr viel von dem ersten Buch der Mitternacht.
Nur, dass es um Noctaris ging, eine Stadt, die man in seinen Träumen besuchen kann, wenn man denn begabt ist. Ich will ehrlich sein, die Namen der Protagonisten sind mir erst beim Lesen wieder eingefallen.
Aber der erste Band hatte trotzdem einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Ich wusste, dass die Stadt eine dunkle Faszination auf mich ausgeübt hatte.
Dass ich Cajus und Scott mochte und den Schreibstil sowieso.
Allerdings war das Vorwissen für Band 2 nahezu unwichtig, denn es geht in ein fast komplett neues Abenteuer. Natürlich mit bekannten Gesichtern.

Die Kraftquelle, die Noctaris am Leben erhält, ist gerettet worden.
Theoretisch könnte also alles seinen gewohnten Gang gehen.
Aber es wäre ja keine Geschichte von Rose Snow, wenn dem so wäre.
Der Anführer der Antagonisten sitzt im Gefängnis, Harper und Cajus schauen sich in ruhiger Manier verlorene Kunst an und auch in der wachen Welt geht alles seinen gewohnten Gang.
Bis das Oberhaupt der Gesichtslosen Familie angegriffen wird und nichts mehr so ist, wie es war. Dunkel wird zu hell, die Nacht zum Tag, sinnlose Suchen beginnen und Fragen auf die man keine Antwort will werden gestellt.
Und mittendrin Harper, Cajus, Laetitia und Scott.

Die Welt, in die man diesmal eintaucht, ist das absolute Gegenteil von Noctaris.
Es gibt keine verruchten Ecken, keinen Schwarzmarkt, keine düsteren Gestalten, die einen um den Finger wickeln. Theoretisch.
Und trotzdem hatte ich während des Lesens das Gefühl, als liefe in dieser neuen Welt etwas komplett schief. Alles wirkte falsch. Unecht. Jagte einem Schauer über den Rücken.
Nicht nur Harper, aus deren Sicht das erzählt wird, sondern auch mir.
Und das bei einem dennoch angenehmen Erzählstil in der Ich-Perspektive.

Genau wie beim Vorgänger wird hier mit Spannung auch nicht gegeizt.
Man hetzt zwar nicht von einem Erlebnis zum Nächsten, aber die Lösung des Rätsels um den Baum des Lebens oder generell das Ergründen der Geheimnisse von Eyleen und Lucien, das baut schon eine gewisse Atmosphäre auf. Aber diesmal gab es ebenfalls wieder Stellen, bei denen ich ein wenig überfordert war mit den Informationen.
Es war nicht zu viel, aber etwas zu chaotisch. Zu viele Figuren, die in den träumenden und wachen Settings ihre Finger mit im Spiel hatten.

Es ist eine Romatasy Geschichte, wobei dieser Aspekt beim Finale von 12 nicht im Vordergrund steht. Auf der emotionalen Haben Seite gibt es auch noch Rachegelüste, Intrigen, Machtgier, Eifersucht, Arroganz und Hass.
Vielschichtig, allerdings hätte es für meinen Geschmack noch etwas tiefgründiger sein können. Nicht Harper’s Gedanken zu einzelnen Dingen, sondern im Allgemeinen hätten die Gefühle noch stärker zum Ausdruck gebracht werden können.
Das jedoch nur am Rande. Denn ansonsten hat mich das Finale ebenfalls wieder gut unterhalten.

Fazit:

Seid ihr bereit für ein neues Abenteuer in der Welt der Träume?
Denn genau das ist dieser zweite Band. Man betritt frischen Boden.
Sieht überraschende Dinge. Lernt neue Charaktere kennen.
Ob man die mag, sie mal dahin gestellt. Es ist ein großes Aufgebot an Fantasie mit dem der Leser konfrontiert wird, aber es lohnt sich.
Die Spannung steigt mit jeder Seite, die Atmosphäre passt, mit Harper und Cajus kommen Gefühle ins Spiel, nur ein paar Situationen waren zu überdosiert, chaotisch für mich. Empfehlen würde ich diese Dilogie Fans von der Kombination Romance, Alice im Wunderland, Aladdin und jenen, die Ränkespiele mögen.

Bewertung:

⭐️⭐️⭐️⭐️ (4/5)

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