[Rezension]
Die Weltportale 3

November 17, 2020


Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!*

‼️ Achtung, Fortsetzung: Könnte Spoiler zu Vorgängern enthalten ‼️

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B. E. Pfeiffer - Die Weltportale 3

Genre: Fantasy
Reihe/Band: Band 3
Schlüpftag: 20. November 2020
Verlag: Sternensand Verlag
Seitenanzahl: 492 Seiten

Ebook: 6,99 € ; Print: 16,90 €
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Inhalt:

Der Kampf gegen den Schatten hat nicht nur unter den Lunara schwere Verluste gefordert, sondern auch bei Eleonora.
Doch ihr bleibt keine Zeit, zu trauern, denn ihre Aufgabe ist es, ein Portal zum Mondvolk zu öffnen, um die Magie zu retten. Zudem offenbart sich ein neues Problem, da die Magie nicht ohne die Hilfe der Auronen bewahrt werden kann. Eleonora steht vor der Herausforderung, die Auronen an ihre Seite zu holen, die allerdings mit den Menschen und dem Kampf gegen den Schatten nichts mehr zu tun haben wollen.
Denn auch dieses Volk hütet ein Geheimnis, das für den Verlauf des Schicksals ausschlaggebend sein kann.

Meinung:

Lunara, Auronen, Kristallflüsse, Schattenwelten, magische Linien, Prophezeiungen, Elementprüfungen, verschwundene Städte und Portale.
Wer bei den Weltportalen einen kühlen Kopf behält, der ist auf jeden Fall schon mal im Vorteil. Um ehrlich zu sein, hatte ich leider so meine Probleme, vor allem zu Beginn und mit den vielen verschiedenen Personen aus den diversen Völkern, die dieser Geschichte innewohnen, aber die Autorin hat das Chaos im Laufe der Handlung ein bisschen gelichtet und geordnet.

Wo ich im vorherigen Band noch Spannung aus der Völker- und Charaktervielfalt gezogen habe, wurde meine Freude hier diesbezüglich leider etwas gedämpft.
Es ist nicht so, dass man den Überblick verliert, allerdings passiert in Band 3 einfach viel zu viel, sodass man die jeweiligen Verbindungen kaum nachverfolgen kann.
Das Glossar am Ende des Buches hilft zwar, aber während des Lesens eher weniger.
Durch die Vielzahl an aufputschenden, spannenden Momenten, gab es jedoch auch kaum eine langwierige Stelle, die einen hätte stocken lassen.
Was das angeht, hat die Autorin kaum Platz gelassen und das ist für den Verlauf der Geschichte sicherlich ausschlaggebend, immerhin muss der große Schatten bekämpft werden - der endlich auch einen Namen bekommt.

Eleonoras Gefühlswelt, mit der ich sonst oftmals nicht so ganz einverstanden war und die für mich ein bisschen ins Naive und leicht Beinflussbare abgedriftet ist, ist in Band 3 zwar noch immer zerrissen, allerdings kann man das Ganze aufgrund des Verlustes im Vorgängerband besser nachvollziehen.
Sie kämpft darum, stark zu sein, in einer Welt, in der gefühlt alles auf ihren Schultern lastet. Das ist schon bemerkenswert. Apropos Welt.

Die Gegend in der die Weltportale spielen, scheint genauso groß zu sein, wie das Wissen um die Völker, Mythen und Legenden. Ich glaube kaum, dass eine fünfteilige Reihe ausreichen wird, um alles gesehen zu haben.
Das ist jedoch auch ein weiterer springender Punkt: Das Worldbuilding ist wirklich gut, aber gerade weil so viel passiert und die Charaktere so oft aneinander vorbei und durcheinander wuseln, hat man kaum Zeit das Setting auf sich wirken zu lassen.

Davon jedoch abgesehen fand ich die Fortsetzung jedoch gelungen.
Es werden zwar nicht alle Fäden entwirrt, aber neue Abenteuerwege bieten Potenzial für die kommenden Bände.
Eleonora ist mir ein bisschen mehr ans Herz gewachsen, Lucius - trotz seines ritterlichen Verhaltens - dem ein wenig entwachsen und Aestus hat sich nicht groß vom Fleck bewegt. Nach den gefährlichen Ereignissen bei den Auronen, der ersten magischen Portalreise und Training, Training, Training, sollten Eleonora und ihre Gefährten ja theoretisch für alles Kommende gewappnet sein, oder?

Fazit:

Band 3 startet mit zerschlagenen Träumen und der unbändigen Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Die Magie der Welt muss gerettet werden und das Schicksal liegt nun mal in den Händen eines jungen Mädchens, das kaum gelernt hat, ein Schwert zu halten. Anders als bei den Vorgängern hat man aufgrund des rapiden Tempos leider keine Zeit das Setting zu genießen und auch die Vielfalt der Charaktere trägt eher zum Chaos, statt zur Vervollkommnung der Erlebnisse bei. Es ist actionreich, ja - aber zu welchem Preis? Man springt von Gefahr zu Gefahr. Eleonora entwickelt sich weiter.
Ich bleibe gespannt wohin die Reise geht.

Bewertung:

⭐️⭐️⭐️💫 (3,5/5)

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