[Rezension]
One true Queen 2
(Aus Schatten geschmiedet)

Juli 29, 2020


Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!*

‼️ Achtung, Fortsetzung! Spoiler zum Vorgänger nicht ausgeschlossen ‼️
Infos zum Buch / Werbung!

Jennifer Benkau - One true Queen 2
(Aus Schatten geschmiedet)

Genre: Fantasy
Reihe/Band: Band 2
Schlüpftag: 22. Januar 2020
Verlag: Ravensburger Buchverlag
Seitenanzahl: 544 Seiten

Ebook: 14,99 € ; Print: 18,99 €
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Rezension zu Band 1.


Inhalt:

Mailins Schicksal ist besiegelt: Sie wurde zur Königin von Lyaskye gekrönt und damit ist ihr Leben verwirkt, sollte sie je wieder einen Fuß in ihr Königreich setzen.
Allerdings ist genau das Mailins Ziel.
Denn wie soll sie in ihr altes Leben in Irland zurückkehren, wenn ihr Herz bei Liam in der anderen Welt geblieben ist – und wenn sie ständig von furchtbaren Visionen verfolgt wird, in denen Liam ein Gefangener des grausamen Königs ist?
Mailin muss zu ihm, koste es was es wolle.
Doch um nach Lyaskye zurückzukehren, braucht sie ausgerechnet Nathaniel, den Königskrieger und Weltenspringer, dem sie das Herz aus der Brust gerissen hat …

Meinung:

Vom Highlight zur Durchquälerei ist der Weg echt kurz.
Oder besser gesagt lang in diesem Fall. Ich weiß leider nicht was genau passiert ist.
Und es tut mir im Herzen weh, dass mir dieser zweite Band nur auf der ersten Hälfte und am Ende einigermaßen zugesagt hat.
Beim ersten Kennenlernen von Lyaskyes Welt war ich begeistert von der Vielfalt, von der Fülle an magischen Wesen und der Fantasie der Autorin.
Beim zweiten Aufeinandertreffen war ich eher verwirrt.
Es war alles ein bisschen viel. Band 1 zu lange her. Und es gab kein langsames Herantasten, sondern man wurde direkt wieder ins Geschehen geworfen.

Ihre Schwester Vicky wurde von Lyaskye verzehrt. Mailin ist jetzt Königin.
Früher oder später wird sie dasselbe Schicksal ereilen.
Mailins Abenteuer ist ohne jede Frage gefährlich. Sie riskiert buchstäblich ihr Leben auf ihrer Reise durch Irland und in Lyaskye. Es gab durchaus spannende Momente und auch die Handlung ließ sich einigermaßen nachvollziehen. Doch im Auftakt habe ich durch die Ich-Perspektive alles erlebt. Mitgefühlt. Konnte mich in die Protagonistin fallen lassen.
Band 2 habe ich emotional so weit entfernt gelesen wie noch nie zuvor.

Dass die Autorin schreiben kann, steht außer Frage.
Denn auch „aus Schatten geschmiedet“ ist wieder voller Poesie, moralischen Zerwürfnissen und man könnte wunderbar durch die Seiten fliegen. Wenn man denn erneut Zugang zu dieser Welt bekommt. Und das war diesmal einfach nicht der Fall.
Alles, was ich an Mailin mochte schien beim Durchqueren der magischen Zone wie weggefegt. Sie war mir weiterhin sympathisch und auch ihre Handlungen waren für mich authentisch genug. Sonst hätte ich das Buch nicht beendet.
Aber der Kampfgeist, das Selbstvertrauen, all diese positiven Eigenschaften haben mich nicht mehr berührt. Sind an mir abgeprallt.
Ich habe gelesen, aber ich konnte nicht erleben.

Dabei wäre das für den gesamten Verlauf des Finales so wichtig gewesen.
Denn die Fortsetzung kann sich theoretisch sehen lassen.
Mailin, Nathaniel und Liam hinterlassen in Lyaskye eine Spur der Verwüstung.
Streitereien, eine Flucht, Magierekonstruktionen, die Suche nach der Einen, das Halten von Versprechungen, Folter und der Sturz eines Regimes.
Es steht so viel an der Tagesordnung, dass einem theoretisch nicht langweilig werden sollte. Praktisch habe ich nach dem Dorf der Diebe anfangen Sätze zu überspringen, weil sie mir irrelevant und wie in die Länge gezogene Gedanken erschienen.

Das Auseinanderhalten diverser Charaktere und das erneute Erinnern an politische Machenschaften haben mich von Mailins Ziel abgelenkt und so konnte ich nichts wirklich genießen. Ich hätte liebend gern mehr über Liams Traumweberkunst erfahren oder wie sich die Wesen von Diesseits und Jenseits verbunden haben. Wie sie ihre Kräfte bündeln konnten und warum immer noch nach „Dem Einen“ gefahndet wird.
Insgesamt war alles ein bisschen zu wenig und doch irgendwie zu viel.

Fazit:

Leider konnte mich die Fortsetzung von One true Queen nicht wirklich für mich einnehmen. Dabei bin ich nach wie vor verliebt in die magische Welt von Lyaskye.
Und mir ziemlich sicher, dass das Finale viele andere auch begeistern kann.
Für mich blieb es allerdings oberflächlich.
Ich konnte nicht wirklich mitfiebern und mitfühlen, obwohl einige Spannungsmomente gegeben waren. Dadurch hat sich alles etwas gezogen und auch die guten Passagen konnten das Gefühl der Enttäuschung nicht wieder kitten.

Bewertung:

⭐️⭐️⭐️ (3/5)

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