[Rezension]
Die Greifensaga 3
(Die Stadt des Meeres)

Juli 01, 2020


‼️ Achtung, Fortsetzung: Kann Spoiler zu Vorgängern enthalten ‼️
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C. M. Spoerri - Die Greifensaga 3
(Die Stadt des Meeres)

Genre: Fantasy
Reihe/Band: Band 3
Schlüpftag: 03. April 2020 (Neuauflage)
Verlag: Sternensand Verlag
Seitenanzahl: 444 Seiten

Ebook: 4,99 € ; Print: 14,90 €
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Rezension zu Band 1 (Facebook).
Rezension zu Band 2.


Inhalt:

Drei Jahre sind vergangen, seit Mica und ihr Bruder voneinander getrennt worden sind.
Drei Jahre können viel verändern – oder aufzeigen, was im Leben gleich bleibt.
Mica wird zur Greifenreiterin ausgebildet und versucht, nach vorne zu blicken.
Doch dann kommt der Tag, an dem sich hoher Besuch im Zirkel von Chakas ankündigt und den Greifenorden um Hilfe bittet.
Die Hauptstadt Merita ist in Gefahr und für Mica beginnt eine Reise, die sie unweigerlich wieder in ihre Vergangenheit führt.

Meinung:

Und während man eben noch den Schwärmereien für Néthan erlegen ist, sind - schwupps - einfach so drei Jahre im Greifenorden von Chakas vergangen.
Mica ist zwar weiterhin in Ausbildung, doch ihre kindlichen Züge hat sie vollends abgelegt. Sie wirkte reifer, erwachsener und in ihrer Liebe trotzdem nicht getrübt.
Ich habe am Ende von Band 2 überlegt, wie sich die Geschichte entwickelt, wenn die beiden Charaktere, die so offensichtlich zusammengehören, so weit voneinander entfernt sind. Und die Autorin hat ein würdevolles, emotionales Ende gezaubert, auch, wenn mein innerer Liebesmonk damit nicht einverstanden ist.

Doch nicht nur Mica erscheint reifer, es war, als würde die gesamte Handlung einfach auf ein neues Level gehoben. Man begegnet alten/neuen Bekannten, wie Maryo Vadoris, der Herrscherin von Merita, einer Barbarengruppe, Nymphen und Sirenen.
So viele Ansätze für neue Geschichten. So viele gefährliche Situationen.
Alle erlebt man aus Micas, Faíms, Néthans und Cassiels Sicht.
Bei allen wird gebangt, auf offener See gezittert, im wolkenverhangenen Himmel gehofft.
Unendliche viele offene Fragen werden beantwortet, aber auch neue aufgeworfen.
Und man verlässt Chakas, den Orden und die Diebesgilde für eine Weile, denn es muss Unheil abgewehrt werden. Natürlich stehen Mica und Néthan dabei an vorderster Front.

Auch durch den dritten Band führt die Autorin mit einer Leichtigkeit, obwohl sich Dramatik, Emotionen und Spannung abwechseln.
Faíms Part war für mich noch mit am Interessantesten, denn aus dem schmächtigen, verängstigten Jungen von damals ist ein Mann von Wert geworden, der sich auf See wohler fühlt als irgendwo anders. Und vor allem die Wasserwesen, denen die Charaktere begegnen, haben - neben den Greifen - eine große Faszination ausgelöst.
Davon hätte ich gern noch ein paar Geschichten.

Mit jeder gelesenen Seite, habe ich mich in Venera, Chakas bzw Altra wohler gefühlt und freue mich jetzt schon auf alle Geschichten, die da noch kommen mögen.
Die Magie, die das Land erfüllt scheint nämlich unendlich und auch jeder einzelne Charakter hat noch eine anziehende Zukunft vor sich.

Fazit:

Mit dem finalen Band der Greifensaga geht die Autorin nochmal in die Vollen.
Es gibt nicht nur große Entwicklungssprünge, sondern auch neue Gefahren, ein geändertes Setting und aufwühlende Begegnungen.
Das Gesamtkonzept greift wunderbar ineinander und lässt den Leser an einem grandiosen Abenteuer teilhaben. Mica wächst über sich hinaus und auch wenn das Ende für mich nicht ganz zufriedenstellend war, kann ich doch aus voller Überzeugung eine Leseempfehlung aussprechen.

Bewertung:

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ (5/5)

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2 Kommentare

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