[Bloggersonntag]
Thema: Bildideen

Februar 02, 2020

Herzlich Willkommen beim #Bloggersonntag - erschaffen von Doppelhertz & Wortklecks - bei dem wir einen Blick hinter die Kulissen von Buchbloggern werfen.
Jeden Sonntag geht es um ein anderes Thema, jeder Blogger kann sich beteiligen und während letzte Woche die Frage in den Raum geworfen wurde, was man denn eher liest - Selfpublisher oder Verlagsbücher - dreht sich heute alles ums Bild. Oder besser gesagt um die Bildideen.
Denn die sind auch bei Buchbloggern essentiell, vor allem in der Bookstagram-Community.


Ich weiß noch, wie ich zu Beginn meiner Bloggerzeit nicht viel damit am Hut hatte.
Also mit Buchbildern generell. Da reichte es mir, das Buch auf einen Tisch zu legen oder meinen Followern das Cover zu zeigen.
Mittlerweile möchte jedoch gefühlt fast jeder Dritte seine Bücher hübsch präsentieren oder ästhetisch arrangiert haben, denn das sticht ja ins Auge.
Vor allem bei Instagram ist ein schöner Feed, wenn man darauf Wert legt, enorm wichtig. Und ja, ich gebe zu, aktuell würde ich auch keine Bilder mehr dort hochladen, die nicht zumindest ansatzweise gut aussehen.
Ihr seht also - wenn die Ansprüche an sich selbst wachsen, dann wachsen auch die Erwartungen von außen. Denkt man jedenfalls.
An diese Stelle möchte ich mich schon mal bei Booknerds by Kerstin bedanken, die meinen Ansprüchen einen Tritt in den Hintern verpasst und mir gezeigt hat, wie man auch mit einfachen Mitteln schöne Fotos hinbekommt.
Aber das ist hier jetzt nicht das Thema, sondern die Idee hinter dem Bild.

Ich unterteile das, wenn ich mal drüber nachdenke, theoretisch in drei Kategorien.
1. Vorlage, 2. Themenbezogen, 3. Selbstinszenierung.
Und zu den dreien werde ich euch nun mit meiner Meinung bewerfen.


1. Die Vorlage



Viele Verlage und Autoren machen sich mittlerweile selbst Gedanken zu den Büchern, die sie auf den Markt bringen.
Wenn sie dann Rezensionsexemplare an Blogger verschicken, kommt es also hin und wieder vor, dass bereits irgendwelche Denkanstöße bezüglich des Buchbildes mit dabei sind. Beim obigen Beispiel von „Beastmode“ lag ein Brief inkl. Make-Up Goldfarbe dabei. Das ist die einfachste Form der Bildidee und nimmt mir als Blogger die Arbeit ab, erst eine Idee finden zu müssen. Man muss sie nur erkennen und umsetzen.
Gut, bei „Beastmode“ hat das Schminken an sich mehr Arbeit gemacht, als kurzes nachdenken, aber darum geht’s ja nicht. ^^
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2. Themenbezogen



Als ich mir damals meine ersten Gedanken um Buchbilder gemacht habe, hat sich meine Wahl nach einer Weile auf Buchseiten als Hintergrund eingependelt.
Passt zu jedem Thema und sieht einfach schön aus. Ebenmäßig.
Es mag Leute geben, die das nicht mögen, aber mir erspart es zumindest das ständige Wechseln von Hintergründen. Außerdem heben sich die Bücher dort besser ab.

Bei der Kategorie „Themenbezogen“ versuche ich in meinen Bildern immer irgendwie den Knackpunkt der Geschichte einzufangen.
Sei es durch Dekoelemente, die zum Thema passen - in diesem Fall „Märchen“ - oder durch Schriftzüge oder Gegenstände. Bei Thrillern und Horrorbüchern kommen ganz oft Lippenstift als Blutersatz, Dekopistolen oder Messer zum Einsatz.
Die Bildidee bezieht sich also darauf, worum es in dem Buch geht oder um das Genre. Alles andere ist ästhetische Kleinarbeit.
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3. Selbstinszenierung



Ich bin ganz ehrlich: Eigentlich mag ich es überhaupt nicht, mit selbst in Szene zu setzen und deshalb passiert das auch nur seeeehr selten.
Klar, in 80% der Fälle geht das schneller als alle anderen Ideen, weil ich da die Kulisse erst aufbauen muss, aber da braucht es dann auch einen Anstoß.
Und wie bei allen Ideen, sei es Vorlage oder Themenbezogen, muss sie zum Buch passen. Bei meinen bisherigen Selbstinszenierungen hatte ich die Idee zum Bild schon, bevor ich das Buch in der Hand hatte. Oder, wie bei Heartless zum Beispiel, danach, weil ich einen Teil der Protagonistin darstellen wollte.
Bei „You Are Not Safe Here“ geht es um häusliche Gewalt und ich wusste, dass ich nicht die Mittel habe, um das gut in Szene zu setzen und dass es sicherlich wirkungsvoller ist, wenn ich mir ein blaues Auge schminke.
Ich musste einen Fokus setzen, der Aufmerksamkeit erregt.
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Das sind meine Gedanken zum Thema „Bildideen“ und wenn ich mal keine Lust, Zeit oder Motivation habe oder mir tatsächlich die Ideen ausgehen, wie ich das Bild für mich und den Autor/Verlag in Szene setzen kann, dann reicht auch mal nur das Bücherregal als Hintergrund. Okay, ich gestehe, diese Bilder werden wohl nie mehr auf meinem Instagram Account landen, aber für die anderen Kanäle reicht es allemal. ;)

Wie steht ihr dazu?
Wo holt ihr eure Ideen her?
Habt ihr Tipps und Tricks?
Und klickt euch gern auf Instagram durch die anderen Beiträge zum Thema.
Ihr findet sie unter dem Hashtag „Bloggersonntag“.
Tell me <3


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