[Rezension]
Prinzessin Undercover 3
(Entscheidungen)

Januar 22, 2020


Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!*

‼️ Achtung, Fortsetzung: Kann Spoiler zu Vorgänger enthalten ‼️
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Connie Glynn - Prinzessin Undercover 3
(Entscheidungen)

Genre: Kinderbuch
Reihe/Band: Band 3
Schlüpftag: 23. Oktober 2019
Verlag: Fischer Verlag
Seitenanzahl: 384 Seiten

Ebook: 14,99 € ; Print: 17,00 €
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Rezension zu Prinzessin Undercover 1
Rezension zu Prinzessin Undercover 2


Inhalt:

Zwei Jahre sind vergangen, seit Lottie auf das exklusive Internat Rosewood Hall gekommen ist und die Rolle der Prinzessin von Maradova eingenommen hat, um die echte Prinzessin Ellie zu schützen.
Nachdem sie den Anschlagsversuchen der Gemeinorganisation Leviathan bereits zweimal nur knapp entkommen konnten, brauchen Lottie, Ellie und ihre Freunde dringend eine Auszeit.
Sie reisen nach Japan, büffeln für die Prüfungen und schließen neue Freundschaften.
Doch der nächste Schock lässt nicht lange auf sich warten:
Leviathan spürt sie auf und versucht, Ellies Leibwächter Jamie auf seine Seite zu ziehen.
Jetzt sind Lottie und Ellie im Kampf gegen Leviathan ganz auf sich allein gestellt und stehen vor großen Entscheidungen ...

Meinung:

Ich bin eigentlich großer Fan der Prinzessin Undercover Reihe rund um Lottie, Ellie, James und Rosewood Hall. Band 1 war ein leichtfüßiger Auftakt, ein flockiger Einstieg in eine Welt aus kindlicher Naivität, Rätseln und dem was das Leben so hergibt.
Band 2 hat dann nochmal richtig aufgedreht, ich habe mitgefiebert, wurde in unergründliche Gefilde gelockt, wollte hinter das Geheimnis der renommiertesten Schule der Welt kommen und habe die Freundschaft zwischen den drei Protagonisten genossen. Aber nach jedem Höhepunkt folgt unweigerlich die Abfahrt.
Man hätte es noch irgendwie spannender gestalten können, aber ich komme nicht umhin Band 3 der Reihe als trostlos zu bezeichnen.

Die Sommerferien stehen vor der Tür und während man im Vorgänger noch einigermaßen nachvollziehen konnte, was in der Vergangenheit passiert ist, steigt die Autorin in „Entscheidungen“ direkt ins Geschehen ein.
Es gibt Zeugnisse, die für den Verbleib auf Rosewood wichtig sind.
Um ihre Noten aufzubessern und dem Mysterium von Leviathan zu entgehen, fliegt die Gruppe um Lottie und Ellie nach Japan, an eine Partnerschule des Rosewood Instituts, dessen Namen ich schon wieder vergessen habe, weil ich so gut wie gar nichts mit Japan und den Mythologien dort verbinde.

Die Verbindung, die ich zuvor noch zu den Protagonisten hatten, schwächelt leider, obwohl der Schreibstil gleichbleibend ist. Einigermaßen flüssig, doch durch die japanischen Begriffe geriet ich ab und zu ins Stocken. Ich meine, die fernöstliche Mythologie hat schon etwas Faszinierendes an sich und die Märchen, die mit in die Geschichte einfließen fand ich echt toll, aber der Rest, umpf, ich weiß nicht.
Das kam bei mir einfach nicht an und hat eine Schneise zur eigentlichen Story geschlagen. Lottie und ihre Freunde stoßen an der Partnerschule auf neue Verbündete und alte Feinde und bekommen ein neues Rätsel zum Lösen, das zwar ein wenig vom gewohnten Adrenalin mit sich brachte, doch auch das währte nicht lange.
Ich hatte das Gefühl, als stünde ich irgendwie außen vor und die Handlung würde mich nur stellenweise tangieren.

Das lag nicht mal richtig am Verlauf selbst, sondern an diesem einen Konflikt zwischen Lottie, Ellie und Jamie, den ich fast gar nicht begriffen habe geschweige denn greifen konnte. Die Vibes zwischen ihnen sind vergiftet von Freundschaft, Schuld, Selbstzweifel, Liebe und noch mehr Schuld.
Dieser Selbstfindungszweig, den die Autorin hier eingebaut hat, bringt den Flow, die Gefahr, das Abenteuer rund um Partisten, Porter und Co voll aus dem Gleichgewicht.
Die Pinke Dämonin, ihr Gefolge und den Schwung, den sie der Geschichte geben, können da auch nicht mehr viel retten.

Fazit:

„Entscheidungen“ ist für mich der bisher schwächste Band der Reihe, leider.
Wenn da nicht die Sache mit den japanischen Märchen und den Katzen gewesen wäre, wäre es mir auch um einiges schwerer gefallen das Buch zu beenden.
So hinterlässt es allerdings einen faden Beigeschmack in einer Geschichte, die eigentlich nur vor Abenteuerlust, Rätselinitiative und Charme strotzt.
Die Autorin verwebt gekonnt schwierige Themen zu einem Handlungsnetz, aber in Band 3 hat sie sich ein bisschen verstrickt.
Zu wenig Spannung, zu viel Gedankenwirrwarr, zu wenig Witz, aber immerhin nicht eintönig.

Bewertung:

⭐️⭐️⭐️ (3/5)

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