[Rezension]
Clans of London 1
(Hexentochter)

Dezember 02, 2019


Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!*
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Sandra Grauer - Clans of London 1
(Hexentochter)

Genre: Fantasy
Reihe/Band: Band 1
Schlüpftag: 15. Mai 2019
Verlag: Ravensburger Buchverlag
Seitenanzahl: 416 Seiten

Ebook: 12,99 € ; Print: 16,99 €
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Inhalt:

Eine uralte Prophezeiung.
Ein gefährlich charmanter Magier.
Und eine Stadt voller verfeindeter Hexenclans …

Als Caroline den geheimnisvollen Ash kennenlernt, ahnt sie nicht, dass ihr Leben schon bald in seinen Händen liegen wird. Denn Ash ist ein Magier und Caroline eine Hexe.
Eine Hexe, deren Magie nie aktiviert wurde – und das wird sie an ihrem 18. Geburtstag das Leben kosten. Während Caroline und Ash alles daransetzen, dieses Schicksal durch ein magisches Ritual abzuwenden, kommen sie sich immer näher.
Doch dann erfährt Caroline, dass die beiden mächtigsten Hexenclans von London Jagd auf sie machen. Denn Caroline ist Teil einer uralten Prophezeiung.
Und sollte diese sich erfüllen, sind die Hexenclans dem Untergang geweiht …

Meinung:

Ich habe lange für diese Rezension gebraucht.
Und dabei lag es nicht mal daran, dass mir das Buch nicht gefallen hat, denn das hat es einigermaßen, auch wenn ich ein paar Kritikpunkte habe.
Caroline war mir zwar nicht direkt unsympathisch, doch eine Verbindung kam ebenfalls nicht wirklich zustande. Sie ist kein typischer Teenager, arbeitet bereits, um sich ihr Geld zu verdienen und hat an Möchergern-Obermachos kein Interesse. Bis sie Ash trifft.
Und erfährt, dass sie eine Hexe ist.
Und sich mit ihm in ein unglaubliches Abenteuer stürzt.

Der Schreibstil der Autorin lässt sich gut lesen, allerdings gibt er auch keine allzu bildlichen Darstellungen her.
Für eine Fantasystory hätte ich mir hier noch etwas mehr gewünscht.
Erzählt wird das Ganze in der Ich Perspektive aus Carolines Sicht, nur unterbrochen von Träumen, die einen Hinweis auf das Ziel der Geschichte geben sollen.
Und diese Träume gingen mir etwas auf den Keks.
Es ist, als schwebte man über einem typischen Prophezeiungsklischeefilm.
Ein knisterndes Feuer, ein Versammlungsraum, Familienfehden.
Die Ansätze für eine geniale Handlungen waren gegeben, aber nicht gut genug ausgeführt.

Normalerweise liebe ich ja Geschichten, die etwas undurchsichtig sind.
Vor allem in Bezug auf die Gefühle der Protagonisten. Ich habe nichts gegen Dreiecksbeziehungen. Wenn sie gut gemacht sind. Aber die Art und Weise, wie Caroline, Henry und Ash zusammen agieren, war für meine Vorstellung etwas fernab der Realität. Irgendwie. Es passte zur Story und dann auch wieder nicht. Schwer zu erklären.
Aber davon mal ganz abgesehen, mochte ich den Verlauf der Handlung eigentlich.
Es gibt reichlich Action und Spannung ist durch Carolines Ablaufdatum automatisch vorhanden. Dass es eine böse Seite gibt, die sie jagt, erhöht den Faktor nochmals.
Hinzu kommt, dass sie gerade erst am Anfang steht, was ihre Kräfte anbelangt.
Auch, wenn die Autorin es nicht geschafft hat, die perfekt zu visualisieren, die Ansätze konnte ich zumindest erkennen.

Es ist keine typische Hexengeschichte mit Magie, Hokuspokus und anderen Welten.
Es gibt zwar auch viel zu sehen, aber es wirkt nicht überladen.
Die Informationen bezüglich Carolines Vergangenheit werden gemäßigt an den Leser herangeführt und die Atmosphäre ist gleichbleibend stabil und verursacht beim Lesen eine leichte Nervosität. Das letzte große Aber gilt jedoch dem Ende.
Wo das Tempo vorher angenehm war, zieht es hier rasant an und bringt die Geschichte, in meinen Augen, zu Fall.
Chaos, alles geht viel zu schnell, ich konnte keine Entscheidungen mehr nachvollziehen oder irgendwie verstehen was warum wieso weshalb.
Schade drum, denn dadurch habe ich auch nicht den Drang Band 2 zu lesen.

Fazit:

Eine neue Idee ist „Clans of London“ wahrlich nicht. Hexen, ein Fluch, Magie, Kämpfe, Prophezeiungen, Fehden, alles schon mal da gewesen.
Die Handlung allerdings hat mich ein wenig überrascht.
Das Zusammenspiel der Charaktere war zwar nicht ganz nach meinem Geschmack, aber es ließ sich flüssig lesen und auch der Verlauf war interessant aufgebaut.
Carolines Werdegang war spannend zu verfolgen und bis auf das Ende wurde ich wunderbar kurzweilig unterhalten.

Bewertung:

⭐️⭐️⭐️💫 (3,5/5)

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