[Rezension]
Unvergänglich wir

Oktober 07, 2019

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Emily Bold - Unvergänglich wir

Genre: Urban Fantasy
Reihe/Band: Band 3
Schlüpftag: 18. Juli 2019
Verlag: Thienemann-Esslinger Verlag
Seitenanzahl: 336 Seiten
Ebook: 4,99 € ; Print: 12,00 €
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Inhalt:

Sam will nur noch eines: ein normales Leben mit Payton führen.
Doch das Schicksal macht ihr einmal mehr einen Strich durch die Rechnung.
Nicht nur, dass Sam von einer Entdeckung erschüttert wird, die alles verändert, auch ihre Liebe muss einer harten Zerreißprobe standhalten:
Weder sie noch Payton schaffen es, das Geschehene hinter sich zu lassen.
Bald muss sich Sam der Frage stellen, erneut in die Vergangenheit zu reisen oder diese für immer ruhen zu lassen …

Meinung:

Das Finale von Payton McLean und Samantha Watts hatte ich mir irgendwie spektakulärer vorgestellt. Es ist nicht so, dass es nicht gelungen ist, nein.
Von der Landschaft und dem Flair Schottlands ist viel mehr bei mir angekommen, als bei den Vorgängerbänden. Doch emotional hat das Ganze etwas nachgelassen und mich mehr verwirrt als mitgezogen. Rückblickend muss ich sagen, dass ich diesen dritten Teil vermutlich nicht mehr gebraucht hätte, er aber nichtsdestotrotz weitestgehend unterhaltsam war.

Vanoras Fluch ist gebrochen und Payton mit Sam in der Gegenwart angekommen.
Sam ist nach dem unvermeidlichen Ende zu Payton nach Schottland gezogen und dort versuchen sie sich eine Existenz aufzubauen. Allerdings ist das leichter gesagt, als getan, denn Sam fühlt sich noch immer für alles, was in der Vergangenheit passiert ist, verantwortlich.
Hier ist also der erste Punkt, den ich nicht so ganz verstanden habe.
Ich meine, klar - sie ist unweigerlich mit dem Fluch verbunden gewesen, sozusagen der Auslöser dafür und alles was folgt, das kann ich noch nachvollziehen.
Und dass Schuld auf ihr lastet, ist mir auch bewusst.
Aber dadurch alles infrage zu stellen, was Payton und sie haben, das überstieg ein wenig meine Vorstellungskraft. Sei’s drum, der Rest war ganz in Ordnung und mich unweigerlich an „Outlander“ denken lassen.

Die Verbindung zu den Protagonisten, die durch die Ich-Perspektive entsteht, ist vertreten, aber schwach. Erzählt wird es wieder aus Sams Sicht, manchmal durchbrochen von Paytons Perspektive, was alles etwas auflockerte, denn Sams Zweifel nahmen schon einen großen Teil der Handlung ein.
Durch eine zufällige Begebenheit, bei der Ich Mühe hatte, nicht die Augen zu verdrehen, fällt sie schließlich eine Entscheidung, die sie erneut in die Vergangenheit führt.
Es war schön, alte Charaktere nochmal zu treffen und die Burg der McLeans erneut zu besuchen. Doch mit alten Freunden, tauchen auch alte Feinde auf und wo ich zumindest auf Konfrontation und einen Zusammenprall gehofft hatte, erwartete mich etwas Anderes. Es kam überraschend, aber leider nahm es der Spannung den Wind aus den Segeln, sodass ich die Geschichte zwar in mich aufgesaugt habe, aber mitgefiebert habe ich nicht, da ich ahnte, wie es ausging.

Fazit:

Wo mich Band 2 fast gänzlich von sich überzeugt hatte, hat das Finale doch leider stark nachgelassen. Die Vergangenheit war weniger aufregend als gedacht, Sams Zweifel haben die Emotionen getrübt und selbst Paytons Wege hätten für meinen Geschmack problematischer sein können.
Obwohl es unterhaltsam war, ging die Handlung viel zu leicht von der Hand und auch wenn ich Fan von Romantasy bin, fehlte mir hier ein bisschen „mehr“.

Bewertung:

⭐️⭐️⭐️💫 (3,5/5)

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