[Weltkatzentag]
Katzige Buchtipps
und wie ich zu
den Schnurrmotoren kam.

August 08, 2019

Es war einmal... klein Micky, die immer schon ein Haustier haben wollte!
Zuerst waren es Meerschweinchen, dann Ratten zur Pflege, dann Wellensittiche und danach eine ganze Zeit nichts. Sie alle hielten sich nicht lange bei mir auf.
Fragt nicht nach dem Wieso! Aber eigentlich wollte ich schon seit jeher ein Kätzchen haben.
Doch diverse Leute aus dem Bekanntenkreis meinten, das wäre ja zu viel Verantwortung für mich und ich würde damit, wohl bewiesenermaßen, nicht umgehen können. Es dauerte also bis zum Abitur, bis ich mir diesen Wunsch erfüllen konnte. Bzw bis meine Mutter mir zum bestandenen Abi eine Katze schenkte. Mila ist jetzt seit fast 9 Jahren bei mir und ich möchte sie und ihre Eigenarten nicht mehr missen.


Als ich mit meinem Mann zusammen gezogen bin, war es irgendwie zu ruhig und wir entschieden schnell: Eine neue Katze muss her! Leider hatten wir Abby nur ein Jahr bis sie über die Regenbogenbrücke gehen musste, weil sie krasse epileptische Anfälle hatte.
Das hat mir fast das Herz zerrissen, weil sie so zutraulich und toll war und schmusig und schnurrig, aber wir wollten ihr weitere Schmerzen ersparen.
Zum Glück haben wir einen wundervollen Tierarzt, der mein Geheule auf einen Sonntag - nach einer kurzen Nacht - gebührend ertragen hat.
Um Mila nicht wieder ans Alleinsein zu gewöhnen, haben wir einen Monat später Sammy zu uns geholt und diesmal auf eine bessere Umgebung geachtet. Abby kam aus einem kleinen Waldhäuschen, deren Besitzer hatten uns vermutlich hinsichtlich des Alters angelogen und dementsprechend prädestiniert war sie wohl.
Sammy hingegen kommt von einem netten kleinen Bauernhof in NRW.
Und wir hätten der Besitzerin viel früher glauben sollen, dass rothaarige, kleine Kater die größten Rabauken auf Erden sind. 😅🤯
Aber nun mal auch unheimlich süß und majestätisch.
Unser kleiner Simba. 🤪🤨


Ja, ich weiß, dass die beiden uns auch irgendwann mal wieder verlassen müssen.
Aber bis dahin werden sie ganz tief in meinem Herzen wohnen.
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Katzige Buchtipps


Schuld an meiner Katzenliebe ist Piri.
„Piri, wer?“, fragen sich jetzt bestimmt viele von euch.
Piri ist die klügste Katze der Welt! Glaubt ihr nicht?
Dann schaut doch mal...


Inhalt:

„Janni fährt aus dem Schlaf hoch. Was war das für ein Geräusch?
Janni traut ihren Ohren nicht: Unter ihrem Pullover schnurrt es!
Und dann erscheint ein samtschwarzer Kopf, zwei glänzende Katzenaugen schauen sie forschend an...
Von nun an sind Janni und das Kätzchen Piri unzertrennlich.
Kaum ein Tag vergeht ohne lustige Zwischenfälle.“


„Die klügste Katze der Welt“ ist ein Sammelband und enthält die ungekürzten Einzelbände:
Kleine Freundin Piri, Piri stellt alles auf den Kopf, Piri gewinnt alle Herzen, Piri geht auf Reisen,
Piri und die alte Katze, Piri und die kleinen Wilden.

Ich liebe dieses Buch auch heute noch über alle Maßen.
Es ist bereits 18 Jahre in meinem Besitz. Es ist zwar für deutlich jüngere Leser geschrieben, aber es steckt voller Gefühl, Familienbande und auch ein paar wundervolle Zeichnungen kann man darin finden. Ich kann es Katzenliebhabern einfach nur ans Herz legen. ❤️
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Ein weiteres Buch, das mir - aus verschiedenen Gründen - sehr viel bedeutet, ist „Streuner“ von Stefanie Scheurich (hier könnt ihr meine Rezension nachlesen) aus dem Sternensand Verlag.
Es hat ebenfalls ein katziges Thema.


Inhalt:

Boru hat die Schnauze gestrichen voll von seiner Ausbildung zum Hexenmeister.
Während er lieber Sänger werden würde, besteht seine Mutter darauf,
dass er sein Studium an der Zauberschule vollendet.
Er beschließt kurzerhand, abzuhauen und seinem Traum zu folgen.
Womit er allerdings nicht gerechnet hat, ist der Fluch seiner Mutter,
der ihn in eine Katze verwandelt, sobald er die Welt der Normalos betritt.
Aber von seinem neuen Körper lässt Boru sich nicht aufhalten.
Er begegnet Greta, einer Internatsschülerin, die den streunenden Kater bei sich aufnimmt.
Seine Mutter hat allerdings noch einige Tricks auf Lager, um ihren Sohn zur Vernunft zu bringen.
Bald schon ist Boru hin- und hergerissen zwischen der Pflicht,
Greta nicht in die Probleme seiner Welt hineinzuziehen, und dem Wunsch, bei ihr zu bleiben.
Denn auch ein Kater kann sein Herz an ein Mädchen verlieren.


Borus und Gretas Geschichte ist so herzzerreißend und vor allem Katzenliebhaber werden diese Story hoffentlich genau so lieben und nachempfinden können wie ich.
Es sind die Kleinigkeiten, die Details, die dieses Buch besonders machen.
Seit Erscheinen ist es eins meiner Lieblingsbücher und ich würde es immer wieder empfehlen.
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Aber auch auf meinen SuB tummeln sich bestimmt noch ein paar Bücher, die Schnurrmotoren als Thema haben. Eins davon möchte ich auf jeden Fall erwähnen, denn es sieht nicht nur super süß aus, sondern klingt auch wahnsinnig verlockend:


Inhalt:

Manchmal muss eine Katze das Schicksal in die eigenen Pfoten nehmen:
Als Kater Lucky, mit Haut und Fell Berliner, im Tierheim in Niedersachsen landet, steht für ihn fest:
Ein echter Straßenkater eignet sich nicht als Stubentiger.
Und so macht Lucky sich mutig auf die Reise in die ferne Hauptstadt.
Auch Hope treibt das Heimweh nach Hause.
Auf dem Weg einmal quer durch Australien trifft das schüchterne Kätzchen auf nachdenkliche Dromedare, listige Dingos und ein skeptisches Wombatpärchen
und muss mehr als einmal beweisen, dass auch sie Krallen hat.
Stadtkatze Mimi hingegen ist wenig begeistert von den Ferienplänen ihres Frauchens,
denn das bedeutet für sie: Zwangsurlaub auf den Bauernhof!
Abenteuerliche, heitere und erstaunliche Geschichten über unsere schnurrenden Freunde auf Reisen.

Wenn ich jetzt anfange zu schwärmen wie süß das alles klingt, dann trieft es hier bald nur noch vor lauter Zuckerschleim 😅Diese drei Bücher würde ich definitiv Katzenfans empfehlen.
Aber es gibt noch ein Buch. Und das steht schon lange, lange Zeit auf meiner Wunschliste.
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Ganz ehrlich?
Normalerweise bin ich ein skeptischer Mensch, der sich trotzdem leicht beeindrucken lässt, vor allem, was tierische Heldentaten angeht.
Ist es also verwunderlich, dass ich ganz unbedingt irgendwann mal „Bob, der Streuner“ lesen möchte?


Inhalt:

Als James Bowen den verwahrlosten Kater vor seiner Wohnungstür fand,
hätte man kaum sagen können, wem von beiden es schlechter ging.
James schlug sich nur mit Mühe als Straßenmusiker durch,
aber den abgemagerten Kater wollte er nicht abweisen.
Er nahm ihn auf, pflegte ihn gesund und ließ ihn wieder laufen -
doch Bob liebte sein neues Herrchen mehr als die Freiheit und blieb.
In seinem zweiten Buch erzählt James, wie Bob ihm in harten Zeiten
und selbst in lebensgefährlichen Situationen immer wieder den Weg weist.
Mit seiner Klugheit, seinem Mut und seinem Humor hat der Kater ihn gelehrt,
was Freundschaft, Loyalität und Glück wirklich bedeuten.

Alleine wenn ich daran auch nur denke, ohne die Hintergründe zu kennen, bekomme ich Gänsehaut. Katzen sind für mich die besten Tiere von allen.
Und zwar jede Art von Katze. Auch die ganz Großen.
Ich würde am liebsten mal einen Tiger streicheln, mit einem Löwen kuscheln und Geparden aus der Nähe beobachten. Aber das ist gefährlich und ich bin nicht lebensmüde, also begnüge ich mich mit meinen kleinen Plüschnasen.

Und warum das Ganze?
Heute, am 08. August, ist Weltkatzentag.
Hegt und pflegt eure Fellknäule. Genießt die Zeit.
Schenkt ihnen Liebe und lasst euch Liebe schenken.
Und her mit euren Katzenfotos! ;)


Katzenliebe in Bildern:

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