[Rezension]
Kiss me once

Mai 14, 2019

Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!*

Infos zum Buch / Werbung!

Stella Tack - Kiss me once

Genre: Lovestory
Reihe/Band: Einzelband
Schlüpftag: 13. Mai 2019 (Ebook)
Verlag: Ravensburger Buchverlag
Seitenanzahl: 512 Seiten

Ebook: 5,99 € ; Print: 14,99 €
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Inhalt:

Sein geheimer Auftrag: Dich zu beschützen.
Das einzige Verbot: Sich in dich zu verlieben.

Nie hätte Ivy Redmond damit gerechnet, bereits am ersten Tag an der University of Central Florida ihrem Traumtypen über den Weg zu laufen.
Ryan MacCain ist nicht nur frech, sexy und geheimnisvoll tätowiert, sondern bekommt im Wohnheim auch noch das Zimmer direkt neben ihr.
Jeder Blick aus Ryans grünen Augen, jede zufällige Berührung bringt ihr Herz zum Stolpern.
Doch genau wie Ivy ist Ryan nicht, wer er zu sein vorgibt.
Denn Ivy ist als Tochter aus reichem Haus inkognito an der Uni.
Und Ryan ist ihr Secret Bodyguard.

Meinung:

Hachja. Herzklopfen, Schmerz und das Leiden eines zuckersüchtigen Rich Kids liegen oft sehr nah beieinander. Stella Tack schlägt mit Kiss me once eine neue Richtung ein.
Und die hat mir einfach mal richtig gut gefallen.
Generell bin ich ja großer Fan von diesen Bodyguard - Schützling Geschichten.
Ivy und Ryan hatten also relativ leichtes Spiel, auch wenn ich einige Erwartungen hatte, da die Autorin ja sonst nur Fantasy schreibt.

Zuerst einmal muss ich sagen, dass Kiss me once mein Fluchvokabular um einige interessante Ausrufe erweitert hat. Holy moly war mir nicht neu, „Oh Shrimp“ hingegen schon.
Das hat mich ein ums andere Mal schmunzeln lassen, weil es teilweise echt nicht in mein Bild von der freiheitsliebenden Studentin gepasst hat. Von ihrer Kleiderwahl mal ganz abgesehen.
Die ich übrigens genial finde, weil es im absoluten Kontrast zu ihrem eigentlichen Leben steht.
Ivy Redmond vereint in vielerlei Hinsicht krasse Gegensätze.
Deshalb und wegen der Lovestory, die sie umgibt, bin ich ihr vom ersten Moment an verfallen.
Ihr und dem Gatorade Wahnsinn, der mir tatsächlich ein Begriff ist.

Der Schreibstil der Autorin hat sich unheimlich flott weggelesen.
Jugendlich, frisch, humorvoll und doch irgendwie ausgereift - vor allem die sarkastische Note in Zusammenarbeit mit einer gewissen Verletzlichkeit, haben die Geschichte spielend leicht vermittelt. Außerdem schreibt die Autorin in meiner heißgeliebten Ich Perspektive und zwar abwechselnd aus Ryans und Ivys Sicht. Viel näher dran an Ryans Waschbrettbauch konnte man also nicht sein.
Oder vielleicht doch, wenn man Ivy heißt. Oder Jeff.
Oder einen Kunstkurs besucht.

Was soll ich sagen? Crazy Ivy möchte eigentlich nur leben und zwar ohne von irgendwelchen Zwängen eingeengt zu werden. Kann ich voll verstehen, wenn man zwischen Champagner, Hosenanzügen und politischem Getuschel aufwächst. Kein Wunder also, dass sie sich, kaum auf der, wohlgemerkt öffentlichen, Uni in alle Freiheiten stürzt, die sie kriegen kann.
Den Bodyguard hat sie stillschweigend akzeptiert, mit dem emotionalen Gefühlschaos, das damit einhergeht, hat sie nicht gerechnet.
Trotzdem hat sie das, meiner Meinung nach, relativ gut gemeistert und mich definitiv unterhalten und abgeholt. Aber nicht nur sie, auch die Nebencharaktere hatten die nötige Tiefe, um als angenehm lesbar durchzugehen. Ich liebe Jeff und Alex.
Und Ivy und Ryan natürlich auch.

Was erwartet man eigentlich an Spannung in einer Lovestory?
Ehrlich gesagt habe ich mir darüber nie wirklich Gedanken gemacht - hier geht es eher um fesselnde Gefühle. Aber bitte nicht zu klischeehaft und kitschig.
„Kiss me once“ hat meine Erwartungen diesbezüglich erfüllt und auch ein paar Wendungen hervorgebracht, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet habe.
Chapeau! :)

Fazit:

Von liebevoll, emotional und ein wenig unbedarft bis hin zu heißen Küssen, hitziger Action und überraschenden Party- äääähm Pageturnern hat „Kiss me once“ alles, was es für eine gute Lovestory braucht. Die Gefahr des Bodyguard Seins, die „Goldener Käfig“ Momente, das Prickeln unter flüchtigen Blicken und das ganz normale Lernstressleben von Studenten in Hörsälen mit teuflischen Professoren.
Die Charaktere waren mir allesamt sympathisch, die Atmosphäre eine Mischung aus „angespannt mit Herzchenaugen“ und skurriler „I don’t give a fuck“ Einstellung.

Herzschmerz, Angst, Humor und ein bisschen Young Adult - willkommen in Ivy Redmonds Leben.

Bewertung:

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ (5/5)

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