[Rezension]
Die Weltportale 2

Februar 20, 2019

Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!*

‼️ Achtung, Fortsetzung: Könnte Spoiler zu Vorgängern enthalten ‼️

Infos zum Buch / Werbung!

B. E. Pfeiffer - Die Weltportale 2

Genre: Fantasy
Reihe/Band: Band 2
Schlüpftag: 22. Februar 2019
Verlag: Sternensand Verlag
Seitenanzahl: 512 Seiten

Ebook: 6,99 € ; Print: 16,95 €
Hier kaufen: Amazon | Verlag


Inhalt:

Auch nach dem Sieg über den Schatten findet Eleonora keine Ruhe.
In ihren Träumen begegnet sie einer mysteriösen Frau, die sie vor etwas zu warnen versucht.
Als auch noch die Magie zu erlöschen droht, besteht kein Zweifel mehr:
Der Schatten ist nicht besiegt, sondern lauert auf seine Chance, seinem Gefängnis zu entfliehen.
Nur die Lunara können den Verlust der Magie abwenden. Doch dieses mysteriöse Volk versteckt sich in den Tiefen des Meeres, verborgen vor den Augen der Menschen.
Wird es Eleonora und ihren Freunden dennoch gelingen, sie zu finden, bevor es zu spät ist?

Meinung:

Ich muss gestehen, mit dem ersten Band der Weltportale hatte ich so meine Schwierigkeiten. Eleonora war mir zu naiv, zu unentschlossen, etwas zu kindlich, möchte ich sagen.
Die Story rund um die vier verschiedenen Völker und die Welt in der sie leben hatte mir allerdings schon gefallen. Keine Frage also, dass ich auch den zweiten Band lesen musste.
Ich bin in diesen Dingen ein hoffnungsvoller Mensch!
Und es hat sich gelohnt. Wirklich! Band zwei lag mir einfach so viel mehr, auch wenn ich noch nicht gaaaaanz komplett überzeugt bin.
Aber von vorn (ich liebe diese Floskel, ja.).

Nach dem letzten Stand der Dinge, hatte Eleonora nun zwei Herzen an ihrer Seite.
Das, des befreiten Ritters Lucius aus der anderen Zeit und das von Menschenmagier Aestus.
Der Schatten, den ich vorher nicht so ganz verstanden hatte, entpuppt sich hier als ein weiterentwickelter Gegner als vorher. Er kam mir heimtücksicher, gerissener vor und nicht mehr so weit hergeholt. Genauso verhielt es sich mit den anderen Charakteren.
Die Welt der Lunara, Auronen, Elfen, Magier und Menschen wird in Band zwei weiter aufgeschlüsselt und das ist der Punkt gewesen, der mir durch die Geschichte geholfen hat.

In Band eins ging es hauptsächlich irgendwie um Eleonora und wie sie zu sich selbst steht und findet und ihre Magie offenbart. In der Fortsetzung wird das Ganze nun vertieft. Man erfährt etwas über die Unsterblichkeit der Lunara, der Auronen und auch etwas über elfische Traditionen.
Zwar dreht sich die erste Hälfte noch gefühlt zu 80% um Eleonoras Gefühlsleben, ihre Visionen, Freunde und Familie, doch die Geschichte nimmt danach direkt Fahrt auf als sie gemeinsam aufbrechen, um die Magie ihrer Heimat zu retten. Durch den vorangegangenen Sieg über den bewachten Schatten haben sie zwar kurzzeitig ihre Haut gerettet, doch ihre Welt ist ohne die magischen Kräfte aller erdfremden Völker dem Untergang geweiht.

Der Schreibstil der Autorin ist auch im zweiten Band locker und leicht, sodass man keinerlei Hänger im Lesefluss zu befürchten hat. Und auch dieses Mal kommen Aestus und Lucius zu Wort, wenn Eleonora dazu gerade nicht in der Lage ist oder die Situation einen Einblick in deren Gedanken erfordert.
Obwohl die Ich Perspektive weiterhin ausbleibt, fühlte ich in diesem Teil endlich eine Art Verbindung zu den Protagonisten. Ich begann sie zumindest ansatzweise zu verstehen und mit ihnen mitzufiebern, sodass ich mich nun darauf freue weiterzulesen.

Eleonoras Familie und ihre Verhältnisse sind etwas verstrickt, großflächig betrachtet auch kompliziert, weiß man als Leser doch nicht, wie sie denn jetzt noch mit wem verwandt und verbündet ist oder sein sollte. Diese kleinen Ungewissheiten, plus die Tatsache des vermeintlichen Weltuntergangs, bringen Spannung in die Geschichte. Die Charaktere entwickeln sich weiter, man entdeckt neue Seiten an ihnen - auch wenn die Dreiecksbeziehung bei mir trotzdem noch ein wenig aneckte - die Autorin spielte Ping Pong mit den Sympathieträgern und das gefiel mir.

Vor allem die zweite Hälfte hat mich förmlich mitgerissen. Eleonora und ihre Gefährten begeben sich auf eine abenteuerliche Reise zu einem der Völker und kommen dabei hin und wieder in Schwierigkeiten. Vor allem die unerwarteten kleinen Begebenheiten und Visionen haben es mir angetan. Ich möchte unbedingt wissen, was mit Aestus passiert, wie Eleonora den Ausgang der Geschichte übersteht und wer der unbekannte Verräter ist, zu dem ich schon ein paar Vorschläge hätte.

Fazit:

Mit dem zweiten Band der Weltportale konnte mich die Autorin etwas mehr überzeugen.
Die Wendung, die die magisch angehauchte Geschichte nimmt, macht neugierig auf mehr.
Man begleitet die Protagonisten durch die Welt, darf alle etwas näher kennenlernen und ganz besonders die emotionslosen Lunara finde ich faszinierend.
Es dauerte zwar anfangs ein wenig bis die richtige Spannung bei mir einsetzte, aber danach gab es kein Halten mehr und auch mit der Dreiecksbeziehung konnte ich mich arrangieren.
Lucius und Aestus sind zwar grundverschieden, aber beide haben ihre Daseinsberechtigung.
Jetzt fehlen mir nur noch genauere Informationen und ein Blick auf die Portale, dann bin ich glücklich.

Bewertung:

⭐️⭐️⭐️⭐️ (4/5)

Das könnte dir auch gefallen...

0 Kommentare

Für die erforderliche Zuordnung des Kommentars werden personenbezogene Daten gespeichert, nämlich Name, E-Mail Adresse und IP. Durch das Absenden des Kommentares erklärt sich der Nutzer hiermit einverstanden. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung: https://ausdemlebeneinerbuechersuechtigen.blogspot.de/p/datenschutz-rechtliches.html

Beliebte Beiträge

Subscribe