[Rezension]
Beautiful Liars 3
(Geliebte Feindin)

Februar 21, 2019

Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!*

‼️ Achtung, Fortsetzung: Könnte Spoiler zu Vorgängern enthalten ‼️

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Katharine McGee - Beautiful Liars 3
(Geliebte Feindin)

Genre: Dystopie
Reihe/Band: Band 3
Schlüpftag: 20. Februar 2019
Verlag: Ravensburger Buchverlag
Seitenanzahl: 512 Seiten

Ebook: 14,99 € ; Print: 17,00 €
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Inhalt:

New York, 2119.
Auch ein Jahr nach den tragischen Ereignissen im Tower kehrt im höchsten Wolkenkratzer der Welt kein Frieden ein. Die Polizei nimmt überraschend die Ermittlungen in einem mysteriösen Todesfall wieder auf, und die Mitwisser drohen aufzufliegen.
Um einer Strafe zu entgehen, spinnen sie ihr Netz aus Lügen weiter, und am Ende steht wieder jemand auf dem Dach des Towers, bereit, alles hinter sich zu lassen …

Meinung:

UpTower, Highlier, Partys, Prunk und Protz.
All das gehörte bis vor kurzem unwiederbringlich in das Leben von Avery Fuller, Prinzessin von New York, Tochter der einflussreichsten Familie im 1000 Etagen Tower.
Sie war immer die Schönste, die Beliebteste und dennoch auf dem Boden geblieben.
Bis ihr Leben anfing in kleinen Stücken zu Boden zu bröckeln und alles begann mit diesem einen freien Fall vom Dach des höchsten Gebäudes der Welt.

Was habe ich mich auf das Finale dieser Trilogie gefreut.
Beautiful Liars ist wie eine Machtspielchensoap in Buchform.
Es wimmelt nur so von Lügen und Intrigen und jeder denkt nur an sich.
Viele hielten vom zweiten Band nichts, aber ich war begeistert - so auch vom Finale, obwohl es ein wenig Spannung vermissen lies. Wie bei den Vorgängern erfährt der Leser die Geschichte aus den jeweiligen Sichten von Rylin, Avery, Calliope, Watt und Leda. Und ich liebe jeden einzelnen von ihnen.

Leda, gebrochen und fast nicht mehr sie selbst nach den traumatischen Begebenheiten des zweiten Bands. Rylin, der es besser geht denn je und Watt, dessen Leben an einem Scheideweg steht.
Calliope war nicht unbedingt eine Sympathieträgerin, aber ich begann sie zu verstehen und mich an ihrer Geschichte zu erfreuen. Was Verwicklungen, Intrigen und Wendungen angeht hat die Autorin sehr viel aus ihren Zeiten an Filmsets gelernt - und in Buchform umgesetzt.
Und Avery, die mir fast durchgängig wie eine Randfigur vorkam, rückte sich hier im letzten Band in den Mittelpunkt, auch wenn die Handlung weiter große Kreise zog.

Atmosphärisch ist das Finale eher angespannt und bedrückend, weil man hinter jeder Ecke eine neue Tücke erwartete, die aber nicht kam - was für mich irgendwie schon ein wenig unbefriedigend war in Bezug auf die vollgepackten Vorgänger. Nichtsdestotrotz gibt es auch in „Geliebte Feindin“ genügend Reibungspunkte, die für Spannung sorgen - allerdings nicht in dem Umfang wie bei den anderen.
Das Finale greift den Leser auf emotionaler Ebene an, spielt mit den Gefühlen, lässt Hoffen und Bangen und die fehlende Action fast in den Hintergrund rücken. Aber halt nur fast.
Obwohl charakteristisch gesehen nichts „Neues“ hinzukommt, werden die alten Storys und Lamellen aufregend weiter gesponnen. Eine verbotene Liebe. Knisternde Flammeninfernos, Technik, die verrückt spielt und ein Mord, der aufgeklärt werden will.
Die sechs Protagonisten haben alle Hände voll zu tun.

Was ich gerade zu Beginn des Finales an Knall auf Fall Momenten vermisst habe, spitzt sich zum Ende hin nochmal enorm zu. Die Autorin zieht alle Register und überrascht den Leser mit einem nervenaufreibenden Schluss, den man so nicht erwarten konnte. Ich hatte vielleicht eine kurze Ahnung, aber damit gerechnet habe ich nicht. Und so schließt sich das Kapitel einer Reihe, die fortan zu meinen Lieblingen im Bereich Dystopie/Utopie gehören wird.

Fazit:

Beautiful Liars hat im Grunde alles, was es braucht, um den Leser zu fesseln:
Von Lügen, Intrigen und hochentwickelter Technik bis hin zu Liebe, Charme und verbotenen Früchten. Ein Skandal jagt den nächsten und ich habe die Reise bis zum Ende sehr genossen.
Das Finale reicht was die Spannungsknistermomente angeht leider nicht an die Vorgänger heran, aber die Geschichten um Avery, Leda, Watt und Co sind es allemal wert gelesen zu werden.
Und einfach, weil es so gut passt, hier mein abschließender Satz:
Beautiful Liars ist wie Fernsehn im Hirn!

Bewertung:

⭐️⭐️⭐️⭐️ (4/5)

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