[Rezension]
Die Legenden Lysistratas 2
(Das Lichterspiel der Sterne)

Dezember 25, 2018

Vielen Dank an die Autorin für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!*

‼️ Achtung Fortsetzung:
Könnte Spoiler zum Vorgänger enthalten ‼️

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Tanja Steinborn - Die Legenden Lysistratas 2
(Das Lichterspiel der Sterne)

Genre: High Fantasy
Reihe/Band: Band 2
Schlüpftag: 12. Juli 2018
Verlag: TWENTYSIX
Seitenanzahl: 476 Seiten
Ebook: 6,99 € ; Print: 15,99 €
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Inhalt:

Während sich Meyla und Balfour auf eine kühne Schiffsreise begeben, um ihr Versprechen zu halten und die Fischerstadt Gandála aus den Klauen des Roten Zauberers zu befreien, hat die Familie Dunham daheim ganz andere Sorgen:
Wer hat den magischen Bannkreis um den Bauernhof gebrochen?
Was will der königliche Besuch in ihrem Dorf?
Und wieso ist der Wald plötzlich nicht mehr dort, wo er hingehört?

Meinung:

Eine schattendunkle Stadt.
Ein böser Zauberer, der seine Schergen übers Land verteilt.
Wälder, die ein Eigenleben entwickeln.
Maskenbälle zur Ablenkung.
Eine abenteuerliche Schiffsreise.
Sirenen, Kelpies, Sternentänzer, Trunkenbolde und Erkenntnisse.
All das und mehr bietet die Welt Lysistratas.
Wer auch nur einen Funken Magie, den Glauben an atemberaubende Natur, Freundschaft, Liebe und Familienbande in sich trägt, der ist hier genau richtig.

Auch im zweiten Teil rund um die Legenden Lysistratas konnte mich die Autorin wieder gefangen nehmen. Wenn auch nicht so blitzartig und schnell wie im ersten Band. Meyla und ihre Freunde sind nach einem rasanten Abenteuer zurück gekehrt in die Hauptstadt Alastriona.
Jeder geht seines Weges, wenn auch einige Herzen zueinander gefunden haben.
Prinzessin Nansaidh erholt sich von ihrer Krankheit und findet unerwartet eines Freundin und auch die Liebe trifft sie wie ein Schlag. Trotzdem sickert die Dunkelheit ins Gemäuer der Burg Ullach und treibt weiterhin böse Spiele mit ihrem Verstand.

Während die Prinzessin ihre eigenen Probleme zu lösen hat, wartet auf Meyla, Balfour, Gleann und Aidan ein Versprechen, das es einzulösen gilt.
Gemeinsam mit tapferen Matrosen und einem fähigen Kapitän begeben sie sich Richtung Norden, zurück in Meylas Heimat, um dort den Menschen beizustehen, die von dem Roten Zauberer versklavt und bedroht werden. Die Atmosphäre ist angespannt, ein gewaltiger Schatten zieht über das Land und neben Funken, Feuer, Wasser und endloser Pein erwarten die Freunde erneut Action, Kämpfe und die ein oder andere unheimliche Begegnung.

Ich bin immer noch fasziniert von Lysistrata.
Es gibt noch so viel zu entdecken, so viel zu verstehen und ich bin begierig auf das Finale der Trilogie. Ich durfte lange nicht mehr in ein solches Abenteuer eintauchen.
Allerdings gab es in Band zwei einen Wermutstropfen:
Emotional gesehen konnte mich die Story nicht so packen wie der erste Band.
Woran das liegt, vermag ich nicht zu sagen. Es gab Momente, in denen ich dachte:
“Na endlich öffnet sie ihr Herz.“ und im nächsten Augenblick waren die beiden Protagonisten nur Freunde. Das hat meinem Herzen ein wenig zugesetzt. Aber auch sonst wurde meine Gefühlswelt nicht so aufgewühlt wie vorher. Natürlich gab es aufregende Momente, die Autorin hat wieder unglaubliche Bilder gemalt mit ihren Worten. Doch so ganz erreicht hat sie mich nicht.
Ich hoffe das Finale macht das wieder wett.

Die Charaktere sind mitnichten unverändert sympathisch.
Selbst Ruaraidh wird für alles seine Gründe haben. Was Lovestorymatchings angeht, hat sich mein Fokus etwas verschoben. Ich bin gespannt was aus den beiden wird. Die Geschichte selbst beinhaltet ja keine großen Liebesschwüre und Gesten und doch ist sie mit hauchzarter Hoffnung durchzogen.
Als Leser begleitet man erneut abwechselnd Meyla und Prinzessin Nansaidh, aber auch Alainn Dunham spielt nun eine nicht unbedeutende Rolle - was nochmals Schwung in die Geschichte brachte. Alleine die Vielfältigkeit Lysistratas ist es wert diese Trilogie zu lesen.

Ich kann eigentlich gar nicht mehr viel dazu sagen, außer, dass ich noch mehr über die magischen Wunder des Landes erfahren will. Ich will noch weitere Abenteuer mit Meyla und Balfour und allen anderen erleben. Will noch weitere wunderschöne Landschaften entdecken und gegen das Böse kämpfen. Und ich will sehen, wie weit sich Nansaidh noch entwickelt.
Vom kleinen unscheinbaren, ängstlichen Mädel zur starken, mutigen Frau.

Fazit:

„Das Lichtermeer der Sterne“ ist eine tolle Fortsetzung von Meylas und Balfours Reise.
Wie sein Vorgänger begeistert mich auch dieser Band mit einem bildschönen Schreibstil, einer mittelalterlich, mystischen Atmosphäre und sich stetig entwickelnden Charakteren.
Gut gegen böse, Schwert gegen Magie, Herz gegen Verstand.
Einzig die emotionale Verbindung war diese Mal nicht stark genug, aber mitgerissen hat es mich dennoch.

Bewertung:

⭐️⭐️⭐️⭐️💫 (4,5/5)

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