[Rezension]
19 (Das erste Buch
der magischen Angst)

Dezember 12, 2018

Vielen Dank an die Autorinnen für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!*

Infos zum Buch / Werbung!

Rose Snow - 19 (Das erste Buch der magischen Angst)

Genre: Fantasy
Reihe/Band: Band 1
Schlüpftag: 14. Dezember 2018
Verlag: Selfpublishing
Seitenanzahl: 322 Seiten
Ebook: 0,99 € ; Print: 11,99 €
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Inhalt:

New York ist für Widney ein Neuanfang.
Weg von der Familie, weg von unschönen Erinnerungen, weg von dem Schmerz.
Dass sie in der neuen Stadt ausgerechnet in einer WG mit skurrilen Regeln landet, hätte Widney jedoch nicht gedacht. Aber nicht nur die Regeln sind seltsam, auch die Mitbewohner verhalten sich eigenartig. Nur ein einziger scheint ihr gegenüber aufrichtig zu sein.
Doch obwohl Widney sich von ihm angezogen fühlt, kann sie seine Offenheit nicht erwidern.
Denn was hat es mit den schwarzen Raben auf sich, die sie ständig begleiten?
Und wie soll sie ihm erklären, dass seit ihrem 19. Geburtstag eine düstere magische Gabe in ihr erwacht ist?

Meinung:

Was für eine mega coole Geschichte.
Die Autorinnen schaffen es jedes Mal aufs Neue mich zu überraschen.
Aber erstmal von vorne.

Widney steht kurz vor ihrem 19ten Geburtstag und kann es eigentlich kaum fassen, dass sie eine Zusage der Columbia Universität bekommen hat, geschweige denn ein WG Zimmer zu einem Spottpreis in der Nähe der Uni.
Noch mehr wundert sie sich darüber wie absolut modern das Loft ist, das sie ab jetzt bewohnen darf. Die kruden WG Regeln und seltsamen Angewohnheiten ihrer Mitbewohner nimmt sie für ihren Traum vom Medizinstudium gern in Kauf.
Alles in allem hätte sie es nicht besser treffen können - bereits am ersten Tag findet sie eine neue Freundin und stolpert in einen schnuckeligen Jungen, der ihr wörtlich sein Herz in die Hände legt. Wäre da nicht dieser hartnäckige schwarze Rabe und die plötzlich auftauchende Paranoia, hätte New York eigentlich super werden können.

Ich wiederhole mich wirklich ungern, aber: was für eine coole Story.
Der Schreibstil der beiden Autorinnen ist so nahtlos, so einfach und nimmt gleichzeitig so gefangen, dass man das Buch förmlich nicht aus der Hand legen kann. Was zum Teil natürlich auch an Widney selbst liegt. Die Protagonistin, aus dessen Sicht das Ganze erzählt ist, ist einfach nur sympathisch. Sie ist locker, nicht prüde, witzig, hat eine bewegte Vergangenheit und versucht zumindest nicht sich in einem Schneckenhaus zu verkriechen.
Es fällt ihr sichtlich schwer über ihre Probleme zu sprechen, aber man muss ihr hoch anrechnen, dass sie es versucht. Aber nicht nur Widney macht die Geschichte absolut lesenswert.
Auch ihre Mitbewohner sind jeder für sich einzigartig. Neben einem wandelnden Lexikon und Psychodoktor, sind ebenso typisch Mr. Muckies und Mrs Superzicke mit am Start.
Diese Mischung war so unterhaltsam, dass ich am liebsten selbst mit eingezogen wäre.

Vom Erzählstil her habe ich mich direkt in meine „nicht vorhandene“ Collegezeit zurückgesetzt gefühlt - oder zumindest daran erinnert, wie ich mir das immer vorgestellt hatte.
Partys, Freunde, Leben, Spaß. Inklusive der Missachtung von Regeln und Flirts mit heißen Typen.
Wobei auch an dieser Stelle den Leser eine Überraschung erwartet.
In Richtung Lovestory wird nämlich einiges Neues geboten - die Autorinnen gehen dort auf ein Thema ein, das in der heutigen Zeit oft unter geht und das eigentlich ganz selbstverständlich sein sollte.

Während Widney sich also einlebt und an ihrem 19ten Geburtstag diese, oben erwähnte, ominöse Gabe erwacht, fingen bei mir an die grauen Zellen zu rattern.
Was könnte jetzt noch kommen? Was passiert da genau mit Widney?
Das Autorenduo hatte es nämlich geschafft mich vollkommen in die Geschichte zu ziehen.
Ich fühlte Widneys Veränderung und wow: Die Beschreibung der Ängste ist den beiden phänomenal gut gelungen. Kurzum: Ich war mittendrin und habe selbst extrem an mich halten müssen, um nicht direkt alles abzusuchen. Es war wie ein Sog, dem man nicht entkommen konnte.
Ein Sog, der einen großen Teil der Spannung ausmachte.
Ich will mehr vom großen Geheimnis der WG.
Mehr von der Angst, die sich über viele der Seiten zieht.
Mehr von Widney und ihrem heißen Flirt.
Mehr von den Träumen, den Malen und Raben.

Fazit:

Mit dem Auftakt zu ihrer Trilogie „19“ schafft das Autorinnenduo Rose Snow eine neue Sucht.
Das Spiel mit Ängsten haben schon viele gewagt, aber ich finde, dass es hier mit am besten umgesetzt wurde. In typischer Jugendbuchmanier kombinieren die beiden Fantasyelemente mit der wirklichen Welt und was dabei heraus kommt ist sowohl fesselnd als auch magisch.
Spannend, unterhaltsam und herzergreifend.
„19“ hat für mich alles was ein gutes Buch braucht - geniale Charaktere, Humor, eine leichte Paranoia, ein bisschen ägyptische Geschichte, einen Hauch erotisches Prickeln und den unweigerlichen Drang sofort weiterlesen zu wollen!

Bewertung:

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ (5/5)

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