[Blogtour
„Wächter der Runen“]
Die Hierarchie des Imperiums

September 26, 2018

Willkommen in Amatea und Oceana!
Willkommen bei „Wächter der Runen“!
Herzlich Willkommen in der Welt von Finn und Ravanea!

*Dieser Beitrag kann Spuren von Werbung enthalten.*

Hoffentlich habt ihr gestern bei Caro von All you Need is a lovely Book ein bisschen was über Runen in der alten Zeit lernen können. Habt ihr euch schon eine Lieblingsrune ausgesucht?
Oder könnt ihr damit gar nichts anfangen?

Bevor ihr hier noch weiter in die einzelnen Begebenheiten des Buches von J. K. Bloom abtauchen könnt, um das es hier ja geht (Buchvorstellung von Seductive Books), müsst ihr doch wissen, wie es in der Welt zugeht. Wer steht wo? Wer an der Spitze, wer ganz unten?
Und was für Gestalten tummeln sich da eigentlich?
Ich habe heute die Ehre, euch die Hierarchie einmal näher zu bringen.


Zuallererst lasst euch gesagt sein, dass die Hierarchie in J. K. Blooms High Fantasy Welt ähnlich aufgebaut ist, wie eine Monarchie. Es gibt einen Herrscher, darauf folgen Adel und Krieger, sowie Bauern und der Rest. Im Detail sieht das dann so aus:


1. Der Schöpfer


Der Schöpfer kommt hier einer Gottheit gleich und steht über allem.
Er/Sie war es, der/die die Welt in der „Wächter der Runen“ spielt, erschaffen hat. (Im Grunde also die Autorin, hihi.) - der Schöpfer wird verehrt, zu seinen Ehren wurden Tempel gebaut, die etwas mit der Erschaffung der ersten Runen zu tun haben UND es kursieren Legenden über seinen Verbleib.
Eine mächtige Gottheit kann ja nicht so einfach ein Land hinschnippen und dann verschwinden oder?
Die Welt hat sich seiner Kontrolle entzogen und dennoch ist er überall präsent.
Im Glauben, in der Religion der Bewohner, in den Herzen des Volkes.
Und auch ihn/sie umgibt ein überwältigendes Geheimnis.

„Beinahe in jeder Stadt sind zu Ehren des Schöpfers Gebäude errichtet worden.
Für Gläubige ist es ein heiliger Ort,
an dem sie beten und ihre Sünden aussprechen können.“

(Pos. 666 von 6006)
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2. Der Imperator



Der Imperator herrscht, wie der Name schon sagt, über das Imperium Amatea.
Oceana gehört nicht dazu, das wird anders regiert und versucht sich zu distanzieren.
Er ist sozusagen der König und im Grunde steht niemand über ihm. Zumindest niemand Lebendiges. Das ist es auch, was dem Volk erzählt wird. Er ist die mächtigste Person in ganz Amatea, sowohl von der magischen als auch kriegerischen Seite. Und er hält sich bedeckt.
Bisher haben ihn nur wenige Leute zu Gesicht bekommen und die, die ihn getroffen haben, sind entweder seine loyalsten Anhänger, jetzt auf der Flucht oder tot. Das Mysterium, das Geheimnisvolle erhält ihn am Leben und verleiht ihm einen kleinen Teil seiner Macht.
Doch für den Rest hat er eine andere Quelle und deshalb ist er auch so gefürchtet.

„Bisher habe ich den Herrscher nur ein einziges Mal gesehen und es hat mir genügt.
Sein Körper war in vollkommene Dunkelheit gehüllt
und unter dem schwarzen Helm konnte ich nur stechend rote Augen erkennen.“

(Pos. 1285 von 6006)
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3. Die Kommandantin


Der Kommandant eines imperialen Heers zu sein bedeutet, dass man in der Rangfolge direkt nach dem Imperator kommt. Jeder, der einen solchen Posten bekleidet ist sozusagen die rechte Hand des Imperiums, bereit über Leichen zu gehen, um die Pläne und Ziele des Landes umzusetzen.
Sie besitzen, nach dem Imperator, die besten Runen, die es gibt.
Stärker, schneller, ausdauernder, magischer. Das kommt nah an die Unbesiegbarkeit heran. Kommandanten unterstehen einzig und allein dem Imperator und sich selbst - das macht sie unberechenbar.

„»Kora Jenkin«, sagt sie und grinst selbstgefällig.
»Kommandantin des vierten Heeres der imperialen Streitkraft.«
Mir verschlägt es beinahe die Sprache.
Was hat eine so hohe Persönlichkeit an einem solchen Ort zu suchen?
Sollte sie nicht im Palast von Baltora sein und ihrer täglichen Arbeit nachgehen?
Solche Leute befinden sich für gewöhnlich an der Seite des Imperators.“
(Pos. 195 von 6006)
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4. Sicarias



Kommen wir nun zu einem Beschäftigungsfeld, das mich am meisten fasziniert hat:
Sicarias - die Meuchelmörder des Imperiums. Es ist kein Beruf, den man erlernen kann, nein, man wird dafür ausgebildet und persönlich auserwählt.
Nur die fähigsten Krieger können den Status von Sicarias tragen - denn sie sind der Tod auf zwei Beinen. Ohne Gnade, ohne Mitgefühl. Normalerweise werden Sicarias eingesetzt, um Abtrünnige zu fangen und zu töten. Dabei bewegen sie sich oft lautlos, wie Schlangen.
Ich habe sie mir ganz gern als tödliche Ninjas vorgestellt.
Sicarias erkennt man einzig und allein an den eingestickten Rosenblüten auf ihren Uniformen - ihr Symbol. Ihr Status, den sie mit Stolz tragen.

„Außerdem bin ich eine Sicaria des Imperiums.“
Eine Meuchelmörderin? Gerüchten zufolge sollen sie spezielle Ausbildungen absolviert haben,
um sich auf die Jagd nach Abtrünnigen und Widerständlern zu machen.
Sie haben teilweise ganze Dörfer ausgelöscht.“

(Pos. 593 von 6006)
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5. Imperiale Soldaten


Unter den imperialen Soldaten kann man sich eine Art Fußvolk vorstellen.
Sie sind den Kommandaten eines jeweiligen Heeres unterstellt und sozusagen die große Kriegerarmee, die entweder die Aufgabe hat, Grenzen zu halten oder innlands für Recht und Ordnung zu sorgen. In dem Fall patrouillieren sie auf den Straßen und bestraften
Verräter, Diebe, Lügner, Flüchtige etc. pp.
Man könnte sie mit unserer Polizei vergleichen, nur etwas präsenter und weniger mitfühlend.

„Ich sehe zu einer beleuchteten Nebenstraße und erkenne unter dem Lichtschein der Laternen
einige imperiale Soldaten, die in klappernden Metallrüstungen ihre Route ablaufen.
Für sie ist es ein Hauptgewinn, in dieser Stadt arbeiten zu dürfen
und nicht in einer Bettlerstadt wie beispielsweise Massott,
die im Süden unseres Landes nicht weit von Goldwest entfernt liegt.
Im dort befindlichen Untergrund leben die Schwächsten unserer Hierarchie.
Man erzählt sich, dass allein die Luft schon krank machen würde.
Für die Soldaten wäre ein solcher Ort die reinste Qual.“

(Pos. 150 von 6006)

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6. Der Adel


Der Adel, das Adelsgeschlecht und alles was dazu gehört ist sicherlich vielen ein Begriff.
Alleine das Wort lässt einen an Wohlstand, Macht und Geld denken.
Und auch bei „Wächter der Runen“ ist es nicht anders. Hier definiert sich der Adel jedoch fast ausschließlich über Geld. Denn wer Vermögen anhäuft, der gewinnt an Ansehen und wer Ansehen erlangt, der kann sich so einiges leisten.
Nur die reichsten Bewohner dürfen in die Hauptstadt Baltora ziehen, in abgeriegelte Gebiete und ihren Wohlstand ausleben. Sie stehen in der Gunst des Imperiums höher als alle anderen, manchmal sogar höher als die imperialen Soldaten und doch haben sie keine Befehlsgewalt über sie.
Sie bestechen, planen, korrumpieren wie es ihnen beliebt.
Weil Geld und Runen sie dazu befähigen.

„Ich beneide den Adel nicht.
Er macht sich zwar keine Sorgen um Hungersnöte, Krankheiten oder den Tod,
aber dafür giert er nach Macht und Ansehen,
welches er sich auf jede hinterhältige Art erkauft.“

(Pos. 276 von 6006)
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7. Der Mittelstand


Nun, der Mittelstand ist für mich am schwierigsten zu definieren, denn genaue Angaben liegen hier nicht vor. Allerdings kann man sich die Art der Hierarchiestufe hier zusammenreimen, denn alle, die keine Bauern sind und nicht dem Adel angehören, fallen in den Mittelstand.
Ich würde mal sagen, dazu gehören die Händler, die täglich an den Marktständen ihr Geld verdienen, einen festen Wohnsitz haben, aber nicht übermäßig Geld.
Man sieht ihnen weder den Adel an, noch dass sie sich landwirtschaftlich betätigen.
Die Menschen dieser Klasse sind eben „nur“ Mittelmaß.

„Ich trage eine Profilzeichnung von ihrem Kopf bei mir, die ich mir intensiv angeschaut habe.
Sie ist ausgesprochen hübsch für eine Frau aus dem Mittelstand
und vielleicht ist das ihre Schwachstelle.
Laut der Gerüchte leben keine schönen Frauen in Massott.“

(Pos. 577 von 6006)
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8. Die Bauern


In jeder Hierarchie gibt es Fußabtreter. Diejenigen, die ganz unten in der Nahrungskette stehen und das, obwohl sie diejenigen sind, auf deren Schultern die Ernährung des ganzen Volkes lastet.
Wie auch in vielen anderen High Fantasy Geschichten sind das hier einfache Bauern und Handwerker, die sich Tag und Nacht auf den Feldern abrackern, um dem Imperium Erträge zu liefern. Wenn sie mal Geld haben, muss es gespart werden - meist für den Winter und die kalten Tage, um sich davon überlebenswichtige Dinge zu kaufen.
Die Bauern sind fast nichts wert und ein Aufstieg innerhalb der Klassen ist anstrengend, schwierig und nicht selten mit großen Opfern verbunden.

„Bevor man in Silvereast hineinkommt,
muss man durch das Bauerndorf reiten, das über dreißig Felder besitzt.
Jährlich werden dort die verschiedensten Gemüse-und Obstsorten angebaut
und auf dem großen Marktplatz verkauft.“

(Pos. 2081 von 6006)

Ihr seht, das sind eine ganze Menge Stände und Klassen, die in Amatea und sicher auch in Oceana vertreten sind. Die Aufteilung ist wichtig für den Verlauf der Geschichte, denn viele Bewohner definieren sich über ihren Stand in der Gesellschaft und tragen ihn mit Stolz und Würde.
Von unten nach ganz oben ist es ein steiniger Weg - oftmals mit dem Tod als Randbegleiter.
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Gewinnspiel


Was wäre allerdings eine Blogtour ohne einen Gewinn?
Genau, eine sinnlose Aneinanderreihung von Worten und Sätzen, die kaum jemanden interessieren würde. ;) (Auch, wenn ich diese Ansicht nicht vertrete!)
Also, das könnt ihr gewinnen, wenn ihr fleißig Lose sammelt und kommentiert:


📚 Platz 1: 1x Taschenbuch von „Wächter der Runen“
📚 Platz 2&3: jeweils ein Goodiepaket

Dazu beantwortet mir bitte folgende Frage:

Was wäre euer erster Gedanke, eure erste Reaktion,
wenn ihr in Amatea in einer dunklen Gasse einem Sicaria begegnen würdet?


Und JANZ JANZ WICHTISCH:

Hier geht’s zu den Teilnahmebedingungen.
Das Gewinnspiel endet am letzten Tag der Blogtour um 23:59 Uhr.

Ich wünsche viel Erfolg und hoffe, dass meine Bloggerkollegen und ich euch zumindest ein wenig neugierig machen können. ❤️ Morgen gehts dann weiter mit einer kleinen Kurzgeschichte bei Jasmin von Bücherleser.

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22 Kommentare

  1. Guten Morgen,

    würde mir ein Sicarias in einer dunklen Gasse begegnen, wäre ich wahrscheinlich vor Schreck erstarrt aber gleichzeitig auch fasziniert von ihm/ihr. Wenn man sie dann noch selten zu Gesicht bekommt, wäre mein Neugier geweckt, egal ob sie mich töten soll. Und entkommen kann ich ja eh nicht.

    Liebe Grüße

    Nicole

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    1. An die Option des „Nicht Tötens“ habe ich an der Stelle ehrlich gesagt gar nicht gedacht xD

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  2. Guten morgen. Der Betrag war echt klasse,jetzt freue ich mich nur noch mehr auf das Buch. Ich schätze mal mein erster Gedanke wäre wohl, was will der von mir. Und dann würde ich mich fragn ob ich wohl schnell genug wäre zu entkommen.

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    1. Ich würde mir, glaube ich, vor Angst in die Hosen machen xD

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  3. Hallo und guten Tag,

    Danke für den heutigen Beitrag zur Blogtour.

    Hm, was wäre euer erster Gedanke, eure erste Reaktion,
    wenn ihr in Amatea in einer dunklen Gasse einem Sicaria begegnen würdet?


    Hmmmm, was habe ich in letzter Zeit oder überhaupt falsch gemacht....dass ich jetzt so einer Person begegnen muss.

    Oder vielleicht hätte es einfach auch was gebracht, mal auf mein Großmütterchen Hermine zu hören, die immer sagt....meide dunkle Gassen, mein Kind.....

    LG..Karin....

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  4. Da wäre ich wohl ziemlich verloren . Würde mich verteidigen aber hätte wohl wenig Erfolg. Höchstens die dunklen Gasse würde in eine belebte münden wo ich Hilfe kriege

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  5. Hallo :)
    Ein ganz toller Beitrag:-)
    Also wenn ich einem Sicaria begegnen würde, würde ich zur Salzsäure erstarren und meine Beine in die Hand nehmen und so schnell weg laufen wie es geht. Unterwegs würde ich noch andere Leute warnen das die auch abhauen sollten.
    LG Sandra Brüne :)

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    1. Arrrrw, wie lieb. Ich weiß nicht, ob ich daran denken würde andere zu warnen xD

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  6. Hallo, das klingt ja schon ganz spannend. Ich denke, der oder die Sicaria wird mir wohl kaum was Böses wollen, sonst hätte die Person sich mir nicht zu erkennen gegeben, sondern ohne Vorwarnung zugeschlagen. Entweder ist es nur Zufall, oder da möchte jemand Informationen für mich oder ich soll einen Auftrag ausführen, für den jemand "Harmloses" gesucht wird, z. B. eine Information überbringen oder ähnliches.
    LG Christina P.

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    1. Klug gedacht :p
      Ich denke auch, die Sicarias wären dann schon lautlose Schatten, wenn sie dich hätten töten wollen :)

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  7. Ich würde am ganzen Leib zittern und fürchterlich schwitzen wie Herzrasen bekommen, und hoffen ich komme da heil durch,denn ohne Superkräfte wäre ich da sicherlich einfach nur verloren.
    LG Jenny

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  8. Wieder ein toller Beitrag :) puh ich glaube ich würde vor Schreck erstarren und versuchen mich lautlos vom Acker zu machen oder zumindest versuchen nicht aufzufallen. Nicht das er noch beschließt mich abzumurksen.

    LG Natascha

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  9. Guten Morgen, vielen Dank für diesen ausführlichen Bericht! Ich würde mich vermutlich sehr erschrecken träfe ich einen Meuchelmörder im Dunkeln! Ich würde mich auch fragen auf wen er es angesehen hat! ��

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  10. Hallo, mein erste Gedanke wäre es, so schnell wie möglich weg zu kommen.

    LG Astrid

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  11. Die Blogtour ist beendet.
    Gewonnen haben:

    Die Gewinner:

    Platz1: Philip Neske
    Platz 2: Astrid Arndt
    Platz 3: Nicole Schneider

    Die Gewinner melden sich bitte mit ihrer Adresse bis zum 03.10 via PN bei Bücherleser oder unter buecherleserjw@gmail.com :)

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