[Rezension]
Selena (Dein Weg zu mir)

Juli 23, 2018


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C. M. Spoerri - Selena
(Dein Weg zu mir)

Genre: Romance
Reihe/Band: Band 3 (Einzelband)
Schlüpftag: 20. Juli 2018
Verlag: Sternensand Verlag
Seitenanzahl: 332 Seiten
Ebook: 6,99 € ; Print: 12,95 €
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Inhalt:

Ein One-Night-Stand mit einem gutaussehenden Arzt?
Genau das Richtige für einen Freitagabend - zumindest, wenn es nach Selena geht.
Unverbindlicher Spaß, eine heiße Nacht und Ablenkung von dem Grund, der sie überhaupt ins Napa Valley geführt hat. Allerdings entpuppt sich der selbstbewusste Nick als Herausforderung, denn er kommt Selena emotional viel näher, als sie zulassen will.
Also tut sie, was sie immer tut: Sie lässt ihn abblitzen.
Doch statt sich endlich den Geistern ihrer Vergangenheit zu stellen, begegnet sie jemandem, der sie in die Knie zwingt ... und muss sich eingestehen, dass sie nicht alles alleine schaffen kann.
Schon gar nicht, sich ihrem größten Feind zu stellen: ihren Gefühlen.

Meinung:

Heiß, humorvoll, tiefgreifend.
Das wären so die ersten drei Worte, die mir einfallen, um „Selena (Dein Weg zu mir)“ zu beschreiben. Das nächste, was ich dachte, war: Es war gut, aber nicht ganz so gut wie Melinda - die bleibt immer noch meine Lieblings Napa Valley Lady. Einfach, weil sie so, so... ja, so süß und unerfahren ist, obwohl ich das theoretisch eigentlich nicht mag. Aber hier hatte das gepasst.
Allerdings habe ich auch einen neuen Napa Valley Hottie auf meinen gedanklichen Thron gesetzt.
Und nein, der heißt nicht Nick. ;)

Zurück ins kalifornische, heiß geliebte Napa Valley, dem Weinanbaugebiet schlechthin, das mir die Autorin so schmackhaft gemacht hat (obwohl ich keinen Wein trinke), dass selbst ich überlegt bin, dort irgendwann mal hinzufliegen, nur, um das Feeling aus den Büchern leibhaftig zu spüren.
Von den paar Liebesgeschichten, die ich bisher kenne, ist Napa Valley einer der romantischsten Orte, um Paare zu verkuppeln.

Es ist ruhig, immer warm, landschaftlich wunderschön... aber dieses Nachtleben - ganz anders als in Miami. Dachte sich auch Selena, die extra von dort angereist ist, um zwischen Weinreben und Sommeliers ihre Wurzeln zu finden. Selena ist eine Lebefrau - ich mochte sie auf Anhieb, vor allem die Gespräche, die sie mit sich selbst ausmachte, waren der Knaller.

„Armando hatte sofort seine Hände wieder an der Hüfte seiner Freundin,
während Nick mich von oben bis unten musterte,
als habe er gerade Frischfleisch entdeckt.
Ja, das darfst du haben, mein Guter
– wenn du brav mit dem Schwanz wedelst.

(Pos. 252 von 3574)

Wie man das aus den anderen beiden Napa Valley Romanen kennt, ist auch diese Story wieder aus zwei Sichten erzählt, beide Male in der Ich-Perpsektive.
So konnte man fast immer abwechselnd erleben, wie die Protagonisten zueinander stehen.
Und wie auch in den vorherigen Bänden gefiel mir die weiblich, männliche Dynamik sehr gut.

Selena ist tough, sie strotzt regelrecht vor Selbstbewusstsein und auch wenn ich ihren Sarkamus liebe, konnte ich dennoch nicht ganz mit ihrer offenen Art identifizieren, denn in manchen Situationen, in denen sie den Kopf über Wasser hielt, hätte ich mich vermutlich auf dem Boden klein gekringelt.
Trotzdem konnte ich ihre Gefühle gut nachvollziehen und habe mich über die charakteristische Entwicklung zum Ende hin, sehr gefreut.

Bei Nick muss ich gestehen, dass ich ihn nicht recht einschätzen konnte.
Diesen Vampir-Latino, wie ihn die Autorin treffend beschreibt.
Einerseits ist er offen, spontan, nicht auf den Mund gefallen und weiß, was er will, andererseits ist da diese Seite, die Selena in ihm hervorruft, die irgendwie für mich nicht recht ins Bild passen wollte.
Die Anziehung zwischen den beiden ist ganz klar spürbar, obwohl sich beide etwas anderes einreden wollen.

Im gewohnt lockeren, frischen Stil erzählt die Autorin das Kennenlernen der beiden in einer dunklen Bar. Die Story selbst hatte für mich eine leicht angespannte Atmosphäre, die das Knistern, Prickeln und das Hin und Her zwischen Selena und Nick gut zur Geltung brachte. Auch die erotischen Szenen sind ein wenig anders, als in den Vorgängern. Irgendwie intensiver.
Man nimmt sie bewusster wahr, kann sich eher fallen lassen.
Mal ganz zu schweigen von den neuen Nebencharakteren, die eingeführt werden. Holla, die Waldfee! Macht euch auf was gefasst, denn das wird explosiv.

Fazit:

Mit „Selena (Dein Weg zu mir)“ entführt die Autorin den Leser in ein neues erotisches Abenteuer nach Napa Valley. Während ich mit den Charakteren zwar ein, zwei kleine Problemchen hatte, hat mich der Handlungsverlauf umso mehr gefesselt. Neben den üblichen heißen Begegnung, werden auch ernstere Töne angeschlagen. Es ist eine gute Mischung aus Zwischenmenschlichem, Psychologie, Moral und einfach nur Spaß in umwerfendem Setting.

Empfehlenswert für alle, die sich nach ein bisschen Erotik, Liebe und Spannung sehnen und dabei kein Problem mit selbstbewussten Protagonisten haben.

Bewertung:

⭐️⭐️⭐️⭐️💫 (4,5/5)

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