[Filmreview]
Jurassic World 2
(Das Gefallene Königreich)

Juni 12, 2018

Einige von euch wissen ja, dass ich am Wochenende, nach langer Zeit mal wieder, im Kino war.
Geschaut habe ich „Jurassic World: Das Gefallene Königreich“ und dazu möchte ich euch nun meine Eindrücke schildern. Dafür gibt es zunächst einmal den Trailer:



Die Faszination Dinosaurier


Dinos sind schon seit Urzeiten ausgestorben. Ausgelöscht, vom Planeten radiert und doch weiß ein jeder, wie sie ausgesehen haben. Aussehen müssten. Kinder wachsen mit Dinos auf, spielen mit winzigen Plastikfigürchen, lieben diese rohe und gewaltige Natur.
Irgendwann sind auch die Filmemacher darauf aufmerksam geworden und haben sich gedacht: Hauchen wir dem Mythos wieder Leben ein. Oder so ähnlich.
Das war der Beginn von Jurassic Park/World.

Filmchronologie:

1993 – Jurassic Park
1997 – Vergessene Welt: Jurassic Park
2001 – Jurassic Park 3
2015 – Jurassic World
2018 – Jurassic World 2: Das Gefallene Königreich

Das Gute an diesen Filmen ist, dass man theoretisch keinerlei Vorkenntnisse braucht, um sie zu verstehen, es jedoch fürs Gefühl beim Schauen einfach besser ist, wenn man weiß, dass die Filme allesamt auf drei verschiedenen Inseln spielen, die nacheinander aufgegeben werden mussten.
Jurassic World 2 spielt zum Teil also auf der Isla Nubla, gedreht wurde das Ganze auf einer der hawaiiansichen Inseln.


Der Film



Die Experimente Jurassic Park und Jurassic World sind gescheitert. Nach dem verheerenden Ausbruch beim letzten Mal, als das Exemplar „Indominus Rex“ in seinem Wahn fast die gesamte Jurassic World Anlage zerlegt hatte und unzählige Menschen getötet worden waren, blieb den Betreibern nichts anderes übrig, als die Isla Nubla der Natur und den Dinosauriern zu überlassen.
Zu Beginn des Films steht eine extrem moralische Frage im Raum:
Der Vulkan droht die gesamte Dinosaurierpopulation auszulöschen.
Soll man sie alle sterben lassen oder versuchen sie zu retten?

Claire (Bryce Dallas Howard), die man schon aus dem ersten Jurassic World kennt, will im Auftrag von einem der Jurassic Gründer versuchen, zusammen mit Owen Brady (Chris Pratt), die Dinos umzusiedeln und so zumindest ein paar der Arten zu retten.
Gemeinsam kehren sie auf die Isla Nubla zurück und stellen sich dem gefährlichen Abenteurer das vor ihnen liegt – und rennen geradewegs in ihr Verderben.

Wir haben den Film in 3D geschaut und das lohnt sich alle mal!
Die Filmeffekte, die er Regisseur eingebaut hat, sind der Knaller.
Vor allem bei der Vulkanexplosion dachte ich kurzzeitig: „Gleich ist’s vorbei.“
Ich würde es jedem ans Herz legen, sich diese Geschichte einmal in 3D zu geben, denn die imposanten Dinosauerier sind das wirklich wert. Zumal auch diese so echt wirken, wie niemals zuvor.

Jurassic World 2 ist besser als sein Vorgänger. Die Atmosphäre schwankt von drückend über verzweifelnd hin zu kurzen, sarkastischen Glücksmomenten.
Es ist spannend mit anzusehen und trägt auch hier eine enorm bedeutungsvollem ethische Grundfrage in sich, die sehr aktuell ist: Wie weit darf Gentechnik gehen?
Ich habe dazu zwar eine Meinung, aber das ist ein anderes Thema.

Die Schauspieler leisten auch hier wieder richtig gute Arbeit. Die Emotionen werden echt widergespiegelt, man sieht jedes noch so kleine Detail, es ist authentisch und irgendwie erschütternd zu sehen, dass, falls so etwas einmal bei uns passiert, das im Film, vermutlich genau die gleiche Reaktion wäre. Wie auch im ersten Teil spielt wieder ein Kind, eine der Hauptrollen.
Maisy ist die Schlüsselfigur zu allem und hat mir unheimlich gut gefallen, auch, wenn sie erst später dazu stößt.

Filmische Darstellung: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Spannung: ⭐️⭐️⭐️⭐️
Action/Thrill: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Humor: ⭐️⭐️
Gefühl: ⭐️⭐️
Story: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Charaktere: ⭐️⭐️⭐️⭐️
Authentizität: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️


Fazit:


Wer Dinosaurier schon immer faszinierend fand, der sollte sich die Jurassic-Reihe unbedingt anschauen. Der neuste Teil legt sogar noch eine Schippe drauf! Ich will fast soweit gehen ihn als episches Meisterwerk der Filmkunst zu bezeichnen, so detailgetreu war er.
Und auch wenn „Gefallenes Königreich“ nicht mit Humor und vielen romantischen Gefühlen glänzen kann, so war es doch ausreichend für das, was gesagt werden musste.

Gesamtbewertung:

⭐️⭐️⭐️⭐️ (4/5)


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