[Anfragen No-Gos]
und meine Lesevorlieben.

Juni 22, 2018

Liebe Autoren, liebe Leser und Bloggerfreunde!

Grundsätzlich bin ich absolut der Meinung, dass ein Versuch in vielen Fällen nicht schaden kann.
Besonders im Buchbereich heißt es für mich oft:
Mehr als eine Absage kann man nicht bekommen.
Und ich unterstütze alle, die es irgendwie, irgendwo, in irgendeiner Form versuchen wollen.
Was auch immer. Gerne! Tobt euch aus! Lebt, liebt, lacht, lest!

ABER…

In letzter Zeit kommt es immer häufiger vor, dass ich Anfragen von Autoren bekomme, die Bücher geschrieben haben, die so ganz und gar nicht in mein Beuteschema passen.
Ich habe damit eigentlich kein Problem, allerdings ist es halt jedes Mal ein Aufwand, der vermieden werden könnte, wenn man sich vorher informieren würde.
So muss ich eben bei jeder Anfrage – und ich gucke mir die immer an, wenn sie nett gestellt sind – ablehnen und begründen: wieso, weshalb, warum – nein.

Das macht mir keinen Spaß und den Autoren sicherlich auch nicht.
Natürlich rechnet man damit, aber ich würde mich an umgekehrter Stelle halt auch ein bisschen blöd fühlen, weil es sich ein wenig anfühlt wie vorgeführt werden. Deswegen hier nochmal klar und deutlich:

ICH LESE KEINE BIOGRAPHIEN. 
KEINE GESCHICHTLICHEN BÜCHER. 
KEINE SELBSTVERWIKLICHUNGSROMANE. 
KEINE LEBENSGESCHICHTEN.
(egal wie tragisch sie sind). 

Das sind die grundlegenden Geschichten, die mir in der letzten Zeit per Anfrage zugetragen wurden.
Wieso, frage ich mich dann immer. Warum? Was habe ich falsch gemacht?
Natürlich hat nicht jeder Autor Zeit, um nach den persönlichen Vorlieben der Blogger zu suchen und sich durch ellenlange Beiträge zu scrollen. Aber es könnten schon, ich weiß nicht, zwei-drei Klicks Abhilfe schaffen:

1. Sowohl bei Facebook, als auch auf meinem Blog habe ich meine Rezensionen
an einem Ort versammelt. Ein Blick/Klick auf die Liste/das Album und man sieht,
was ich in der Vergangenheit so rezensiert habe.
2. Wenn man keine Zeit dafür hat, dann kann man auch einfach vorher fragen:
Was liest du denn? Dann zähle ich schnell meine vier Hauptgenres auf und fertig ist.
Natürlich fächert sich das danach auch nochmal auf,
weil mich die Geschichte ja auch innerhalb des Genres interessieren muss,
aber so erspart man sich die direkte Abfuhr und kommt ins Gespräch.
3. Bei Facebook und auf meinem Blog gibt es auf der Startseite/Kategorie „Über mich“
die Aufzählung meiner favorisierten Leseinteressen. Extra für solche Fälle aufgezählt.

Einer der drei Schritte kann so schnell zum Ziel führen.
Natürlich kann mal ein Ausrutscher passieren, weil irren ist menschlich. Aber man vermeidet durch Vorabinformation einfach Stress und peinliche, runterziehende Gespräche. Wenn es einen nicht tangiert – meinen vollsten Respekt dafür, aber mir fällt sowas immer etwas schwer.

Das wollte ich bis hier hin erstmal loswerden.
Und wer es jetzt nochmal wissen möchte, das lese ich so…


Meine Lesevorlieben



Auch wenn sich mein Leseverhalten in den letzten zwei Jahren aufgrund meines Bloggerdaseins ein wenig verschoben hat, ist und bleibt mein Hauptgenre jedoch:


FANTASY


Ich liebe fantastische Geschichten aller Art, aber ich habe auch festgestellt, dass ich in der Theorie auf jeden Fall ein bisschen Liebe brauche. Bevorzugt lese ich also Romantasy, habe aber auch nichts gegen Funtasy, Dark und Urban Fantasy einzuwenden. Abwechslung muss sein.
Ob die Geschichten jetzt gut oder schlecht ausgehen, sei mal dahin gestellt, wobei es mir bei letzterem natürlich immer das Herz bricht – was allerdings den Vorteil hat, dass die Story länger im Gedächtnis bleibt.

Elfen, Feen, Vampire, Werwölfe, Meerjungfrauen, Menschen mit besonderen Gaben
da mache ich keinen Unterschied. Die Hauptsache ist und bleibt, dass es nicht in einen krassen Krieg ausartet, der nur Blutvergießen nach sich zieht. Denn dort bleiben die Emotionen meist auf der Strecke und das lese ich überhaupt nicht gerne. Das ist einer der Gründe, weshalb ich High-Fantasy à la Herr der Ringe, Tolkien im Allgemeinen, Geschichten mit Trollen und Zwergen etc. pp weitestgehend meide. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel, aber grundsätzlich… nein.


DYSTOPIEN


…sind eine weitere Unterkategorie des Fantasygenres. Ich werte sie aber meist als eigenständiges Genre, fragt nicht warum. Dystopische Geschichten finde ich insofern faszinierend, weil es sich dabei meist um eine Zukunft oder ein Paralleluniversum dreht, in dem die Zustände unserer heutigen Gesellschaft überspitzt und mit fantastischen Elementen vermischt werden.
Unerreichbare oder verrückte Weltanschauungen sind bei Dystopien keine Seltenheit und bieten im besten Fall Spannung und Action. Dabei sind mir perfekte Gesellschaften, Viren- und Krankheitsentwicklungen, Genmanipulation und Co, die liebsten Begleiter. Was für mich nicht so gut mit Dystopien zusammen passt - also auf persönlicher Ebene – sind Science Fiction Elemente. Scifi ist generell ein weiteres No-Go in meinem Buchregal.
Aber auch hier gilt: Ausnahmen bestätigen die Regel. Ein Beispiel: These Broken Stars.


JUGENDBÜCHER


Ich gebe ehrlich zu: Diese Kategorie konnte ich noch nie so genau definieren.
Ab wann ist ein Buch ein Jugendbuch? Was genau braucht es dazu? Darf ein wenig Blut fließen?
Und wenn es als Jugendbuch kategorisiert ist, warum kann es dann kein Fantasy sein?
Zumindest in meinem Buchforum und auf Amazon herrscht diese Meinung ja vor.
Für mich gibt es bei Jugendbüchern eine bestimmte Grenze. Die Protagonisten dürfen nicht jünger sein als 15 Jahre. Alles darunter lese ich sehr ungern. Es sei denn, sie legen schon eine gewisse Reife an den Tag. Aber für mich sind die meisten Handlungen u15 einfach nicht mehr so nachvollziehbar, wie das früher der Fall war. Bisher ist mir auch noch keine Geschichte untergekommen, die ich vollends als Jugendbuch deklarieren würde – ohne den Zusatz: Fantasy.
Das gehört für mich irgendwie immer zusammen. Weird, ja ich weiß.
Auch in Jugendbüchern brauche ich Liebe, Spannung und authentische Charkatere, sonst wird das nichts mit uns. Am besten mit Krönchen, Highschool, Pauken und Trompeten.


YOUNG/NEW ADULT


Eine mehr oder weniger neu entdeckte Kategorie, die ich ebenfalls favorisiere sind heiße, emotionale, tiefsinnige und ergreifende Young/New Adult Geschichten.
Beim New Adult darf es gut und gerne heiß her gehen, solange es nicht in Ekel abschweift.
Oder in sinnloses Vögeln, um des Vögelns Willen. Hier brauche ich immer eine Geschichte des Kennenlernens. Einen stetigen Spannungsaufbau, wenn man so will. Sonst wird mir schnell langweilig. Bei den Young Adult Geschichten achte ich dann eher auf die Gefühlswelt der Protagonisten. Diese muss mich packen und mitreißen, ansonsten hat das Buch keine Chance.
Reine Liebesromane gefallen mir aber bis heute nicht. Ich brauche da immer noch etwas Besonderes. Ein Special, das der Story gewisse Kanten verleiht.


HORROR/THRILLER


Ja, ups. Wie passt das denn jetzt hier rein?
Ganz einfach: Ich bin eingefleischter Horrorfan und suche immer noch nach dem ultimativen Buch, das mich so sehr gruselt, dass ich es weglegen muss, bis ich weiterlesen kann.
Da ich mittlerweile aber relativ abgehärtet bin was das angeht, sind meine Erwartungen fast nicht zu erfüllen. Ich lese halt auch Festa Extrem – einer der wenigen Verlage, der auch absolut grausige Geschichten parat hält, bei der sich einem die Nackenhaare aufstellen… zumindest sollten sie das.
Bei Thrillern verhält es sich ähnlich, ich brauche einfach ab und zu einen Adrenalinkick.
Psychospielchen und unerwartete Wendungen stehen hierbei ganz, ganz hoch im Kurs!
Wer sich dann schon von vornherein in die Karten gucken lässt… naja, wer will sowas denn schon gerne wissen?

Und für den Fall der Fälle, dass ihr euch jetzt noch immer fragt:
Was genau liest sie denn überhaupt?
verlinke ich euch hier nochmal meine letzten Lesemonate:

MAI
APRIL
MÄRZ


Und nun könnt ihr diskutieren.
Oder mir verraten, was ihr denn so gerne lest.
Oder ob ihr das anders seht als ich.

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6 Kommentare

  1. Hi Micky ��
    Ich lese auch ähnliche Bücher. Nur Horror und Thriller reizen mich gar nicht �� Irgendwie lese ich Liebesgeschichten nur im Urlaub, ich kann gar nicht erklären warum ����‍♀️

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    1. Haha! :p
      Naja Liebesgeschichten sind ja nur die Ausnahme. Da muss ich in Laune für sein. Aber wenn ich dann mal drin bin, dann komm ich da auch schwer wieder raus xD
      <3

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  2. Guten Morgen!

    Zurzeit häufen sich eh die Anfragen oder täusche ich mich? Mir kommt es gerade schon so vor und auch oft Genres, die ich auch nicht lese ... ich hab meine Vorlieben auch auf meiner "Über mich" Seite stehen. Und gerade der Klick, wenn ein Autor (wie er schreibt) eh schon auf meinem Blog unterwegs war, sollte schon möglich sein ^^

    Liebste Grüße, Aleshanee

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    1. Moin und liebe Grüße aus der Dom Rep! :)

      Ja, genau so sehe ich das auch. Ich habe meine Facebook-Seite schon lang genug, um zumindest den Autoren einen kleinen Überblick zu geben, wenn sie scrollen. Und bei Über mich steht bei mir auch was drin.
      Aber manchmal ist man halt zu faul, wie mir scheint :)

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  3. Hui, das nenne ich mal eine lange und sehr ausführliche Liste dessen was du gern rezensierst. Ich finde es super, dass du dazu Stellung nimmst und sehr interessant was für dich alles wohin gehört. Ich selbst rezensiere zwar auch, habe da jedoch noch keinen festen Stamm hinsichtlich dem was. Wusstest du eigentlich recht schnell was so deine Favouriten sind?

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    1. Liebe Diana,

      bevor ich angefangen habe zu Bloggen, wusste ich das noch nicht so genau.
      Ich war schon immer im Fantasygenre zuhause, weil ich der Realität entfliehen will.
      Das klappt mit Realisitischen Büchern immer eher schlecht.
      Im Laufe der Zeit ist dann auch Erotik und Liebe dazu gekommen, weil es für mich auch irgendwie immer Wunschvorstellungen sind. Solche Abenteuer erlebt man in meinem Kopf in der Realität halt eher selten.
      Aber so recht schnell... hm. Mein Geschmack ist da halt recht breit gefächert. Also ich würde mal spontan nein sagen 😂🤷🏼‍♀️

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