[Leselaunen #13]
Von Befreiungsschlägen, Kollateralschäden & dem Tag ohne Handy.

Mai 27, 2018


Sonntag – das ist Zeit für den Wochenrückblick in Form der Leselaunen. Geschaffen von buchbunt.blog, jetzt geleitet von Trallafittibooks, erzähle ich euch hier jeden Sonntag was vergangene Woche so anstand. Sowohl im Buchbereich als auch mehr oder weniger privat.
Die letzte Woche war endlich mal wieder einigermaßen entspannend. Obwohl Montag ein Feiertag war. Aber ich glaube, diesmal hat sich das auf meine allgemeine Stimmung ausgewirkt.
Hach und irgendwie verging es diesmal fast wie im Fluge…

Aktuelles Buch



Ich bin heute noch mit Elisha und Phoenix unterwegs. Wer die Vorgängerbände kennt, weiß wovon ich rede. Genau! Ich bin im Unfoldinguniversum. <3
Und hätte ich gestern Nacht nicht schlafen müssen, hätte ich es vermutlich morgens um 8 Uhr beendet. Aber Schlaf ist wichtig, also ist es jetzt halt abends um Acht. Der vierte und letzte Teil um die Clique aus Miami mit den merkwürdigen, speziellen Vorlieben, „Damaged“ gefällt mir wieder richtig, richtig gut! Band 2 und 3 fand ich ja nicht ganz so prickelnd und aufregend wie die Geschichte, mit der alles begann, aber der letzte Band knallt wieder richtig rein! Ich liebe es!
Und auch hier gibt’s für euch den Inhalt.
Einen, der nicht spoilert, weil jeder Band eigentlich in sich abgeschlossen ist:

ELISHA
Sie ist zurück. In meiner Stadt.
In meiner Nähe. In meinem Leben.
Meine Stiefschwester hat mir die Sache von damals nie verziehen,
ich habe sie nie vergessen. Früher war sie leichte Beute,
doch jetzt gibt sie Widerworte und fordert mich heraus.
Ich spüre, dass mehr dahintersteckt.
Sie reizt mich, ich will hinter ihre Fassade sehen.
Was versteckst du ...

PHOENIX
Das Mädchen, das ich einmal war, existiert nicht mehr.
Jetzt bin ich stark und brauche niemanden mehr.
Jetzt stehe ich für mich ein und beuge mich keinem. Auch ihm nicht.
Ich werde seine Nähe ignorieren, die mich an den Menschen erinnert, der ich einmal war.
Und auch das Feuer zwischen uns, das ich jedes Mal spüre, wenn wir uns begegnen.
Ich werde ihn mit seinen eigenen Waffen schlagen.
Denn ich bin keine Beute mehr.

Textquelle: Amazon
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Momentane Lesestimmung


An diesem Punkt bin ich etwas zwiegespalten. Auf der einen Seite finde ich meine Stimmung fantastisch, einfach weil ich schon wieder drei Bücher innerhalb einer Woche verschlungen habe und nicht damit aufhören kann. Auf der anderen Seite allerdings, habe ich mich die vergangenen Tage auch von drei Rezensionsexemplaren getrennt.
Einen geraden Strich gezogen, weil ich ehrlich zu mir bin. Ich werde also weder den Höllenkönig noch Elfenlicht beenden, habe sie von meiner Liste gestrichen und bin für die letzten Tage im Mai frei in meiner Auswahl. Das fühlt sich extrem gut an.
Und auch Verloren von Daniela Winterfield steht nicht mehr an. Das werde ich allerdings irgendwann noch einmal lesen. Diese Bücher habe ich letzte Woche beendet:
(Mit einem Klick aufs Cover gelangt ihr zu meiner Rezension)


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Leseplanung Mai


The Way to find Love - Carolin Emrich
Das Spiel des dunklen Prinzen - Ney Sceatcher
Die fallende Stadt - Lauren DeStefano
Die Stille meiner Worte - Ava Reed
Den Mund voll ungesagter Dinge - Anne Freytag
One of us is lying - Karen M. McManus


Ungeplant:

Die Hüterin der Farben – L. J. Pyka
Seelenmeer 3 - Thalea Storm
Black Dagger 29 – J. R. Ward
Black Dagger 30 – J. R. Ward
Das kleine böse Buch – Magnus Myst
Einmal im Jahr für immer – Sarah Ricchizzi

Damaged – Penny L. Chapman

Ungelesen | wird gerade gelesen | gelesen
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Und sonst so?



Die Woche begann erstmal damit, dass ich auf der Arbeit einen Besen geschrottet habe.
Zuerst schrie ich „Scheiße“, dann lachte ich und gestand meinem Chef, dass ich ein Besenmörder bin.
Und das Ganze passierte sogar auf ultra kuriose Weise.
Wie ihr wisst, bin ich Großhandelskauffrau. Aber in erster Linie kaufe ich täglich für Kunden ein, die wir später beliefern. So weit, so cool. Manche Kunden bekommen auch palettenweise Ware.
Dass ich auf der Arbeit ein Tollpatsch bin, ist leider allgemein bekannt. Ist mir selbst auch bewusst. Aber, dass ich mit einer elektrischen Ameise beim Ware ins Kühlhaus fahren, einen Besen mit eben dieser in zwei Teile brechen kann, das wusste ich auch noch nicht.
Ja, ich habe Fahren gelernt. Bin sogar um die Kurve gekommen. Nur halt mit Kollateralschaden.

Nach diesem relativ lustigen Vorfall verlief der Rest der Woche aber wieder ruhig.
Bis zu diesem denkwürdigen Samstag beim Friseur, den ich mein Leben lang nicht vergessen werde. Grundsätzlich bin ich es gewohnt, dass ich lange beim Friseur sitze. So zwischen 3-4 Stunden ist ganz normal für mich, weil ich jedes Mal färbe und schneiden lasse und das dauert halt seine Zeit, zumal ich auch immer ohne Termin gehe und dann oft noch warten muss.
Das ist in Ordnung für mich.

Der Tag fing also damit an, dass ich um 10 Uhr aufstand – für meine Verhältnisse am Wochenende viel zu früh – mich anzog, frühstückte und dann zur S-Bahn losdackelte. Als die Bahn losfuhr, suchte ich als erstes nach meinem Handy. Und fand es nicht. WAAAAAHHHH, KATASTROPHE.
Aber, ich als fauler Mensch, wollte jetzt nicht nochmal aussteigen, zurückgehen und dann wieder hinfahren, nur wegen meinem Handy. Also blieb ich sitzen.
Beim Friseur angekommen, dann der Schock: Oh Gott, da steht ein Mann im Laden!
Ich war noch nie bei einem männlichen Friseur! Hoffentlich kann der das.
Die Zweifel wurden aber direkt ausgeräumt, denn er fiel gleich mit der Tür ins Schloss, sagte mir, dass er Meister ist, das schon seit 20 Jahren macht und ich in guten Händen sei.

Und nach einer halben Stunde merkte ich auch direkt, wie viel Spaß ihm sein Job machte.
Das machte ihn mir noch sympathischer. Wir unterhielten uns super gut und bis auf die Tatsache, dass ich vergaß, ihm zu sagen, dass ich einen LONG Bob will und keinen normalen Bob, war ich rundum zufrieden. Levent versteht sein Handwerk. Er hat auch gleich Vorschläge gemacht, eigene Ideen mit eingebracht und mich einfach super entertaint.
Was, rückblickend betrachtet, auch ganz gut war.
Das Ende vom Lied war nämlich, dass ich ganze sechs Stunden im Salon verbracht habe, zusammen mit ihm und zwei anderen Kundinnen, die er immer mal wieder nebenbei bediente, also zwischen uns hin und her switchte, wie es die Frisurschritte grad zuließen, weil er alleine war.
Er hat die Sache bravourös gemeistert und tat mir Zwischendurch wirklich extrem leid.
ABER: Das war der witzigste, längste und schönste Friseurbesuch meines Lebens.
Denn auch mit den anderen beiden Damen habe ich mich super verstanden und das vergessene Handy war überhaupt kein Problem.

Und auch das Endergebnis gefällt mir super gut (er hat sogar einen Vorher-Nachher Vergleich geschossen):

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3 Dinge, für die ich dankbar war:

(Eine Idee von Schwarzbuntgestreift)

✔️ dass mein erstes „schwuler Friseur“ Erlebnis so unfassbar gut war
✔️ dass ich zum Glück immer nur unwichtige Dinge kaputt mache
✔️ viel Lesestoff und neue Bücher

Wie sieht’s bei euch aus?
Wie war eure Woche?
Tell me!

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