[Rezension]
Weltasche
(Über das Gift an
Quallenmembranen)

Februar 11, 2018


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Marie Graßhoff - Weltasche
(Über das Gift an Quallenmembranen)

Genre: Scifi
Reihe/Band: Band 2
Schlüpftag: 01. September 2016
Verlag: Drachenmond Verlag
Seitenanzahl: 768
Ebook: 4,99 € ; Print: 19,90 €
Hier kaufen: Amazon / Verlag

 
‼️ Achtung, es handelt sich hierbei um einen zweiten Band –
diese Rezension könnte also Spoiler zum ersten Teil enthalten
‼️

Inhalt:

Die Erde 2639.
Auf der Suche nach ihrer Qualle durchquert Mara gefallene Kontinente und tote Städte.
Gemeinsam mit der Welt ist sie an ihre Grenzen geraten.
Doch während sie noch um ihren Begleiter trauert, droht ihr und dem System eine weitere Gefahr: Ihre Anwesenheit hat einen alten Gott geweckt, der das Gleichgewicht der Dimension aus den Fugen treibt. Gebrochen vom Geist der Zeit, versucht die junge Frau, eine Welt zu retten, die ihr Recht auf Rettung schon vor Langem verspielt hat.
Eine Welt, die schon immer ihren Tod wollte.
Wird es ihr gelingen?
Oder wird die Zweiteilung des Universums am Ende auch sie zerbrechen?

Meinung:

Bevor ihr euch meine Meinung zum zweiten Teil zu Gemüte führt, solltet ihr nochmals einen Blick auf meine Rezension zu Kernstaub werfen, sonst wird es vermutlich zu verwirrend.
Rezension Kernstaub

Nun. Es ist schwierig in Worte zu fassen, wie es mir jetzt gerade geht.
Aber vorweg kann ich euch zumindest drei Dinge sagen:

1. Weltasche ist (für mich) besser als Kernstaub!
(Wahrscheinlich weil ich das System schon von Anfang an kannte und nicht ewig meine Gedanken ordnen musste.)
2. Weltasche ist (für mich) definitiv spannender als Kernstaub! (Warum? Später mehr.)
3. Marie hat schon jetzt (für mich) einen Epos geschaffen.

Das Wesentliche:
Wie man dem Klappentext entnehmen kann, ist Mara's ewiger Begleiter, ihre Anomalie, nicht mehr da. Doch das ist kein wirklicher Grund zum Trauern, denn stirbt man in dieser neuen Welt, so wird die Seele als Qualle wiedergeboren. Und als Anomalie ist das nochmal eine ganz andere Sache.
In Weltasche begibt sich Mara, der Kernstaub, nach dem epischen Finale des vorherigen Bands, also auf die Suche nach ihrer Qualle, zwischen den Abermillionen anderen Quallen/Seelen.
Dabei stößt sie auf ihrer Reise auf einige Hindernisse.
Begleitet wird sie von ihren vier ehemalig todbringenden Wächtern, die die trübe Stimmung ein wenig aufputschen.
Doch auch wie zuvor Kernstaub, ist auch Weltasche zwiegespalten.
Zum Einen gibt es die Geschichte rund um Mara, die wie immer auf der Suche nach sich selbst und ihren Fähigkeiten ist, zum Anderen dreht sich das Universum auch nun um den Zusammenschluss und die Wiedervereinigung der Welt.
(Zerstörte, strahlenverseuchte Erde & harmonieheuchelnde Himmelsstädte)

Weltasche erzählt aus vier Perspektiven und lässt langweilig langwierige Selbstmonologe außen vor. Mir kam alles fließender und einfacher vor.

- Mara 1 sucht ihre Qualle und findet dabei schlimme Gestalten, eine Unterwasserstadt, eine nette Nebenerscheinung, neue Gliedmaßen & Hautschichten, ein höheres Wesen uvm...
- Mara 2 sucht eine neue Heimat und findet dabei neue Freunde, neue Planeten und ihre innere Kraft...
(Ja, das mit den zwei Maras hat mich auch irritiert, aber das klärt sich noch auf. Und wenn ich ehrlich bin hat mir die Weltbeschreibung von Mara 2 sogar besser gefallen, wo alles noch intakt und friedlich ist...)
- Liesa war Journalistin und schon immer auf der Suche nach der Wahrheit, vor allem um die Wissenschaftsfirma PandRa. (Und das ist der super spannende Teil, aber ich will euch nichts vorweg nehmen. Es ist ein Entstehungsprozess.)
- Lelou ist die Adoptivtochter der Präsidentin der Himmelsstädte und gibt einen Einblick in die obere "heile" Welt, wo die Natur noch "lebt". Sie sucht den Weg zur Diplomatie und Frieden und findet Akzeptanz & Ablehnung, Liebe & Hass und meist immer das, was sie gerade nicht braucht.

Ich hoffe, das war jetzt nicht zu verwirrend.
Wenn doch, einfach fragen!

Fazit:

Weltasche ist gelungen. Für meinen Teil ist es verständlicher als Kernstaub, zum Teil auch, weil die Gefühlswelt kleiner gehalten ist.
Das Universum ist stimmig. Und wirklich interessant.
Ich glaube jetzt zu wissen, wie alles zusammenhängt.
Und das will bei der Fülle an Informationen schon was heißen!
Ohne Mara hätte das Kernstaubuniversum wahrscheinlich die gleichen Probleme. Nur keine Person die Sündenbock und Lösung zugleich ist.
Jetzt bin ich gespannt wie es weiter geht. Und auch wenn das Ganze etwas schwerere Science Fiction ist, so würde ich es doch ganz klar empfehlen!
Weltasche bekommt…

Bewertung:

⭐️⭐️⭐️⭐️💫 (4,5/5)

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