[Rezension]
Throne of Glass 1
(Die Erwählte)

Januar 02, 2018





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Sarah J. Maas – Die Erwählte (Throne of Glass)

Genre: High Fantasy
Reihe/Band: Band 1
Schlüpftag: 23. Oktober 2015
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
Seitenanzahl: 512
Ebook: 7,99 € ; Print: 10,95 €
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Inhalt:

Celaena Sardothien ist jung, schön und zum Tode verurteilt.
Doch dann taucht Chaol Westfmall, Captain der Leibgarde, auf und bietet ihr eine einzige Chance zum Überleben.
Kronprinz Dorian hat sie dazu ausersehen, einen tödlichen Wettkampf zu bestreiten: Wenn es ihr gelingt, für ihn 23 kampferprobte Männer zu besiegen, wird sie ihre Freiheit wiedererlangen.
Beim gemeinsamen Training mit Captain Westfall findet sie immer mehr Gefallen an dem jungen, geheimnisvollen Mann.
Und auch der Kronprinz lässt sie nicht kalt.
Zeit, über ihre Gefühle nachzudenken, bleibt ihr allerdings nicht.
Denn etwas abgrundtief Böses lauert im Dunkeln des Schlosses – und es ist da, um zu töten.

Meinung:
Gerade mal 18 Jahre jung und bereits die gefürchtetste Assassinin eines ganzen Landes.
Celaena Sardothiens Namen kennt ein jeder Einwohner Ardalans.
Schon mit acht Jahren wurde sie zu einer ruchlosen Kämpferin herangezogen und wenn es ein Wort gibt, das in ihrem Wortschatz nicht existiert, dann ist es „aufgeben“.
Sie ist schnell, sie ist tödlich und... versklavt.

Schuftend in den Salzminen von Endovier, nach einem vereitelten Fluchtversuch, kommt ihr das Angebot von Kronprinz Dorian - in einem Wettkampf um den Rang des Champions zu buhlen und damit die Chance auf Freiheit - gerade recht.
Und so begleitet man als Leser den Werdegang Celaenas und somit auch ihren Abstieg von Ardalans Assassinin zu Lady Lillian.
Eine Tatsache, die notwendig ist, ihr aber überhaupt nicht schmeckt.

Celaena selbst hat zwei Gesichter.
Sie ist ehrgeizig, vorlaut, frech, tiefgründig, neugierig und gläubig.
Und auf der anderen Seite ist sie skrupellos, kraftvoll, tödlich und schert sich nicht um andere - zumindest soll es den Anschein erwecken, denn sie muss ihrem Namen ja alle Ehre machen.

Tja nun, irgendwie hatte ich mir mehr von der Geschichte erwartet, da sie ja so umschwärmt wird - wenn auch nicht annähernd so viel wie die anderen Bücher der Autorin.
Throne of Glass ist eher die unbekanntere Reihe und doch irgendwie in aller Munde, was mit ein Grund ist, warum ich ein winziges bisschen enttäuscht war.

Der Schreibstil von Fr. Maas ist umwerfend, flüssig, locker und gleichzeitig so bildhaft, dass ich Celaenas Rettungsaktion an der Mauer des Schlosses von Rifthold direkt vor mir sehen konnte.
Es steht außer Frage, dass die Dame schreiben kann.

Die Geschichte ist für mich eine von diesen schleichenden Storys - schleichend, weil sich die Spannung sehr langsam aufbaut, weil man so viel Hintergrundinformationen bekommt, dass man es merkt, aber man gleichzeitig nicht überladen wird und schleichend, weil man oft innehalten muss, um das Ganze wirken zu lassen.

Das ist jedoch so ein Punkt, wo ich sagen muss: Ja, kann man machen - ist aber nicht soooo ganz mein Fall.
Ich hatte definitiv Spaß daran Celaenas Werdegang zu verfolgen, zu sehen, wie sie Freundschaften schließt, sich Feinde macht, uralte Rätsel entdeckt und zwischen den Welten spaziert.

Am meisten Freude bereitet haben mir Celaenas Beziehungen zu Nehemia - Prinzessin von Ellywe - und zu, ich nenne das jetzt mal so, ihren beiden Männern Chaol Westfall und Prinz Dorian.
Das Zusammenspiel der Charaktere macht Lust auf mehr, die Lügen und Intrigen, die im gläsernen Schloss gesponnen werden heizen die Stimmung so richtig an.
Und auch die Zukunftsaussichten sind vielversprechend.

Während im Rest des Landes Magie verboten und verbannt ist, scheint ein kleiner Teil erhalten geblieben, nur darauf wartend losgelassen zu werden.
Am Ende von Band 1 hatte ich jetzt nicht direkt offene Fragen, allerdings habe ich auch Band 2 sofort bei der Hand gehabt.

Fazit:

Mit „Die Erwählte“ hat Sarah J. Maas den Zutritt zu einer neuen Welt geebnet.
Die High-Fantasy Geschichte ist spannend und abwechslungsreich mit einer starken Protagonistin, deren Abenteuer man gern miterleben möchte.
Trotzdem habe ich mir mehr von dem Auftakt erwartet, mehr „Bumms“, wenn man das mal so nennen will.
Chaol, Dorian und auch Celaena sind absolut liebenswert, aber die Geschichte braucht seine Zeit, um sich vollends zu entfalten.
Ich bin jedoch angefixt und vergebe für den ersten „Wettkampf“...

Bewertung:

⭐️⭐️⭐️⭐️ (4/5)

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